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Fragen und Antworten

Diese Seite ist für Ihre Fragen zum Präventionspreis da!

Ihr Anliegen ist noch nicht dabei? Dann schicken Sie dieses bitte an ab@amyna.de . So kann Ihre Frage nach der Beantwortung in diesen Katalog aufgenommen und die für Sie nötigen Informationen gegeben werden.

“Was bedeutet, dass das Schwerpunktthema strukturell verankert sein muss?”

Eine strukturelle Verankerung bedeutet die Festsetzung der Maßnahmen auf allen Ebenen der Einrichtung. Sie kann z.B. in einem sexualpädagogischen Konzept oder im Qualitätsmanagement beschrieben werden, sodass sich alle Mitarbeitenden daran halten müssen. Sinn davon ist die Förderung einer größtmöglichen Nachhaltigkeit – im Alltag und in den Strukturen fest verankerte Maßnahmen haben eine größere Wirkung als ein Projekt, das einmal jährlich oder bei Bedarf stattfindet.

„Was fällt unter eine spezialisierte Fachstelle?“

Mit einer spezialisierten Fachstelle ist hier eine Einrichtung oder Beratungsstelle gemeint, die sich auf das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder Sexualpädagogik spezialisiert hat. Dieses Thema bzw. diese Themen sollten Schwerpunkte der Arbeit dieser Stelle sein. Ansonsten finden Sie auf dem „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ ganz einfach Fachstellen in Ihrer Nähe.

 „Wer entscheidet über die Vergabe des Präventionspreises?“

Alle eingesandten Bewerbungen werden in der Mitfrauenversammlung von AMYNA e.V. im November 2020 vorgestellt. Alle stimmberechtigten Mitfrauen wählen schließlich den/die nächste Preisträger*in per Mehrheitsentscheid.

„Wie werden die Einsendungen bewertet?“

In die Bewertung und Abstimmung der Bewerbungen fließen die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zur Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung der psychosexuellen Entwicklung von Kindern, sowie die Erfahrungswerte der pädagogischen Fachkräfte von AMYNA e.V. ein. Grundlegende Punkte wie beispielsweise eine umfassende Umsetzung von Sexualpädagogik (statt einer Beschränkung auf Körperaufklärung) oder ein Einbezug aller Ebenen und Beteiligten der Einrichtung fallen stärker ins Gewicht als die Bereitstellung von Aufklärungsbüchern oder ein jährlich einmal stattfindendes Projekt.

Für Eltern

Folgende Angebote richten sich speziell an Eltern und andere enge Bezugspersonen von Mädchen* und Jungen*:

  • Elternabende mit verschiedenen Themenschwerpunkten
  • Materialien
    z.T. in unterschiedlichen Sprachen – die Sie bei uns bestellen oder downloaden können
  • Beratung im Rahmen unserer Infothek.
    In der Infothek finden Sie Bilderbücher, Ratgeber für Eltern und können sich von einer Mitarbeiterin des Institutes zu Ihren speziellen Fragen im Bereich der Vorbeugung von sexuellem Missbrauch beraten lassen.

Material für Eltern

Sie interessieren sich dafür, wie Sie den Schutz ihres Kindes vor sexuellem Missbrauch verbesseren können?
Auf dieser Seite finden Sie zum Download

Bitte beachten Sie auch unsere Broschüre für Eltern und unsere Publikationen.

Gerne stellen wir Ihnen diese Informationen zur Verfügung. Sollten Sie Nachfragen oder Anregungen haben nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf info@amyna.de.

Elternabende

Für Mütter und Väter bieten wir Elternabende zu folgenden Themen an:

Zu jedem Thema gibt es einen ausführlichen Flyer, den wir Ihnen – auch in höherer Stückzahl – gerne zusenden.

Terminanfragen Können Sie telefonisch sowie per Mail, per Post oder per Fax an uns richten.
Buchung Wenn Sie sich für einen Elternabend entschieden haben, bekommen Sie von uns einen schriftlichen Vertrag, den Sie uns innerhalb von 14 Tagen unterschrieben zurückschicken.
Kosten Nach Vereinbarung. Nach der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Rechnung über die vereinbarten Kosten.
Absage Bis vier Wochen vor dem vereinbarten Termin ist eine Absage Ihrerseits kostenlos möglich. Bei kurzfristigeren Absagen stellen wir eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung.
Ort Der Elternabend kann in den Räumen Ihrer Einrichtung stattfinden. Sie können dafür aber auch gegen einen geringen Aufpreis die Räume von AMYNA nutzen.
Zielgruppe Mütter, Väter und andere enge Bezugspersonen von Mädchen* und Jungen* zwischen 0 Jahren und der 7. Klasse
Gruppengröße 6–25 Personen
Dauer 2-3 Stunden
Referentinnen Mitarbeiterinnen von AMYNA und geschulte Honorarkräfte

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“Was bedeutet, dass das Schwerpunktthema strukturell verankert sein muss?”

Eine strukturelle Verankerung bedeutet die Festsetzung der Maßnahmen auf allen Ebenen der Einrichtung. Sie kann z.B. in einem sexualpädagogischen Konzept oder im Qualitätsmanagement beschrieben werden, sodass sich alle Mitarbeitenden daran halten müssen. Sinn davon ist die Förderung einer größtmöglichen Nachhaltigkeit – im Alltag und in den Strukturen fest verankerte Maßnahmen haben eine größere Wirkung als ein Projekt, das einmal jährlich oder bei Bedarf stattfindet.

„Was fällt unter eine spezialisierte Fachstelle?“

Mit einer spezialisierten Fachstelle ist hier eine Einrichtung oder Beratungsstelle gemeint, die sich auf das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder Sexualpädagogik spezialisiert hat. Dieses Thema bzw. diese Themen sollten Schwerpunkte der Arbeit dieser Stelle sein. Ansonsten finden Sie auf dem „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ ganz einfach Fachstellen in Ihrer Nähe.

 „Wer entscheidet über die Vergabe des Präventionspreises?“

Alle eingesandten Bewerbungen werden in der Mitfrauenversammlung von AMYNA e.V. im November 2020 vorgestellt. Alle stimmberechtigten Mitfrauen wählen schließlich den/die nächste Preisträger*in per Mehrheitsentscheid.

„Wie werden die Einsendungen bewertet?“

In die Bewertung und Abstimmung der Bewerbungen fließen die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zur Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung der psychosexuellen Entwicklung von Kindern, sowie die Erfahrungswerte der pädagogischen Fachkräfte von AMYNA e.V. ein. Grundlegende Punkte wie beispielsweise eine umfassende Umsetzung von Sexualpädagogik (statt einer Beschränkung auf Körperaufklärung) oder ein Einbezug aller Ebenen und Beteiligten der Einrichtung fallen stärker ins Gewicht als die Bereitstellung von Aufklärungsbüchern oder ein jährlich einmal stattfindendes Projekt.

Für Eltern

Folgende Angebote richten sich speziell an Eltern und andere enge Bezugspersonen von Mädchen* und Jungen*:

  • Elternabende mit verschiedenen Themenschwerpunkten
  • Materialien
    z.T. in unterschiedlichen Sprachen – die Sie bei uns bestellen oder downloaden können
  • Beratung im Rahmen unserer Infothek.
    In der Infothek finden Sie Bilderbücher, Ratgeber für Eltern und können sich von einer Mitarbeiterin des Institutes zu Ihren speziellen Fragen im Bereich der Vorbeugung von sexuellem Missbrauch beraten lassen.

Material für Eltern

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Bitte beachten Sie auch unsere Broschüre für Eltern und unsere Publikationen.

Gerne stellen wir Ihnen diese Informationen zur Verfügung. Sollten Sie Nachfragen oder Anregungen haben nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf info@amyna.de.

Elternabende

Für Mütter und Väter bieten wir Elternabende zu folgenden Themen an:

Zu jedem Thema gibt es einen ausführlichen Flyer, den wir Ihnen – auch in höherer Stückzahl – gerne zusenden.

Terminanfragen Können Sie telefonisch sowie per Mail, per Post oder per Fax an uns richten.
Buchung Wenn Sie sich für einen Elternabend entschieden haben, bekommen Sie von uns einen schriftlichen Vertrag, den Sie uns innerhalb von 14 Tagen unterschrieben zurückschicken.
Kosten Nach Vereinbarung. Nach der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Rechnung über die vereinbarten Kosten.
Absage Bis vier Wochen vor dem vereinbarten Termin ist eine Absage Ihrerseits kostenlos möglich. Bei kurzfristigeren Absagen stellen wir eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung.
Ort Der Elternabend kann in den Räumen Ihrer Einrichtung stattfinden. Sie können dafür aber auch gegen einen geringen Aufpreis die Räume von AMYNA nutzen.
Zielgruppe Mütter, Väter und andere enge Bezugspersonen von Mädchen* und Jungen* zwischen 0 Jahren und der 7. Klasse
Gruppengröße 6–25 Personen
Dauer 2-3 Stunden
Referentinnen Mitarbeiterinnen von AMYNA und geschulte Honorarkräfte

Prävention digital gedacht

Prävention von sexuellem Missbrauch – digital gedacht?

Als ein „Spezialbereich“ in der Prävention von sexuellem Missbrauch wird häufig der Umgang mit digitalen Medien gesehen. Zeitgemäße Prävention von sexuellem Missbrauch jedoch kann nicht ohne die Berücksichtigung der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden. „Digitales“ Leben und „analoges“ Leben lässt sich für sie nicht mehr trennen. Beide Seiten sind ein gleichwertiger Teil ihrer Lebenswelt.

Auch im aktuellen Monitoring zum Stand der Prävention von sexuellem Missbrauch (UBSKM 2019:2) wurde z.B. für den Arbeitsbereich Schule benannt, dass sexualisierte Gewalt mittels digitaler Medien im schulischen Alltag sehr präsent ist, wobei es wenig vorhandene Konzepte zu diesem Thema gibt.  Es ist notwendig, neben den Risiken insbesondere die Chancen der digitalen Medien zu erkennen, um diesen Teil der Lebenswelt der jungen Generation in seiner Bedeutung wertschätzen zu können.

Dazu bedarf es in erster Linie einer Offenheit von Fachkräften gegenüber den Nutzer*innen und einer grundsätzlichen digitalen Medienkompetenz.

Um wirklich passende Schutzkonzepte zur Prävention von sexuellem Missbrauch zu erstellen, die sich an der Lebenswelt von Mädchen* und Jungen* ausrichten, ist es wichtig, das bisherige Wissen über Funktionsweisen digitaler Medien und Medienpädagogik mit Schutzkonzepten zu verknüpfen. So wird doch aus Fallanalysen deutlich, dass mittlerweile in einem Großteil der bekannt gewordenen Fälle von sexuellem Missbrauch digitale Medien eingesetzt wurden.

Allerdings wird dieses Wissen bisher noch selten in der Erstellung von Schutzkonzepten berücksichtigt. Dem möchten wir entgegenwirken!

Was hat sich durch die Entwicklung der letzten Jahre, durch die fortschreitende Digitalisierung, im Bereich der Prävention von sexuellem Missbrauch verändert? Wer muss mitgedacht werden und was heißt das konkret für die Praxis in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen? Welche Bausteine von Schutzkonzepten müssen neu gedacht oder erweitert werden?

Mit unseren Angeboten möchten wir genau diese Fragen beantworten.

Unsere Angebote

Wir bieten regelmäßig Fortbildungen in unserem Bildungsprogramm zu diesem Thema, die aktuellen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website.

Darüber hinaus kommen wir gerne in Ihre Einrichtung! Wir bieten folgende Inhouse-Fortbildungen an:

 

Weitere Informationen können Sie einholen bei Anja Bawidamann, Mail: ab@amyna.de

 

2016 Evangelische Schulstiftung Bayern

2016 erhält die Evangelische Schulstiftung Bayern als Träger von 156 Schulen den AMYNA-Präventionspreis. Erstmalig wurde damit ein Träger für seinen Krisenleitfaden mit dem AMYNA-Präventionspreis ausgezeichnet.

Pressemitteilung Präventionspreis 2016 (PDF)

praeventionspreis_preisueberreichung_ess

Bildtitel: Preisüberreichung an die Evangelische Schulstiftung Bayern
Foto in Druckqualität Preisverleihung (JPEG, 7 MB)

praeventionspreis_roerig

Bildtitel: Rede von Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, anlässlich der Preisverleihung
Foto in Druckqualität (JPEG, 4,6 MB)

praeventionspreis_podiumsdiskussion

Bildtitel: Podiumsdiskussion anlässlich der Preisverleihung
Foto in Druckqualität (JPEG, 5 MB)

praeventionspreis_alle_preistraeger_10_jahre

Bildtitel: Alle Preisträger*innen des AMYNA-Präventionspreises
Foto in Druckqualität (JPEG, 7 MB)

 

2014 integrative Montessori Schule Balanstraße

2014 wurde erstmals eine Schule, nämlich die integrative Montessori Schule an der Balanstraße mit dem  AMYNA-Präventionspreis ausgezeichnet.

praeventionspreis

Der Monte Balan Bildungsträger gGmbh wurde für sein umfassendes und durchdachtes Präventionskonzpet ausgezeichnet, das neben der Schule, auch den Hort und die Werkstatt der Generationen umfasst. Das Schutzkonzept beinhaltet neben einem Krisenleitfaden für das Vorgehen bei Verdacht auf sexuellem Missbrauch u.a. die Möglichkeiten der Partizipation und Beschwerde für Kinder und Jugendliche.

Laudatio als PDF

Seiten

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“Was bedeutet, dass das Schwerpunktthema strukturell verankert sein muss?”

Eine strukturelle Verankerung bedeutet die Festsetzung der Maßnahmen auf allen Ebenen der Einrichtung. Sie kann z.B. in einem sexualpädagogischen Konzept oder im Qualitätsmanagement beschrieben werden, sodass sich alle Mitarbeitenden daran halten müssen. Sinn davon ist die Förderung einer größtmöglichen Nachhaltigkeit – im Alltag und in den Strukturen fest verankerte Maßnahmen haben eine größere Wirkung als ein Projekt, das einmal jährlich oder bei Bedarf stattfindet.

„Was fällt unter eine spezialisierte Fachstelle?“

Mit einer spezialisierten Fachstelle ist hier eine Einrichtung oder Beratungsstelle gemeint, die sich auf das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder Sexualpädagogik spezialisiert hat. Dieses Thema bzw. diese Themen sollten Schwerpunkte der Arbeit dieser Stelle sein. Ansonsten finden Sie auf dem „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ ganz einfach Fachstellen in Ihrer Nähe.

 „Wer entscheidet über die Vergabe des Präventionspreises?“

Alle eingesandten Bewerbungen werden in der Mitfrauenversammlung von AMYNA e.V. im November 2020 vorgestellt. Alle stimmberechtigten Mitfrauen wählen schließlich den/die nächste Preisträger*in per Mehrheitsentscheid.

„Wie werden die Einsendungen bewertet?“

In die Bewertung und Abstimmung der Bewerbungen fließen die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zur Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung der psychosexuellen Entwicklung von Kindern, sowie die Erfahrungswerte der pädagogischen Fachkräfte von AMYNA e.V. ein. Grundlegende Punkte wie beispielsweise eine umfassende Umsetzung von Sexualpädagogik (statt einer Beschränkung auf Körperaufklärung) oder ein Einbezug aller Ebenen und Beteiligten der Einrichtung fallen stärker ins Gewicht als die Bereitstellung von Aufklärungsbüchern oder ein jährlich einmal stattfindendes Projekt.

Für Eltern

Folgende Angebote richten sich speziell an Eltern und andere enge Bezugspersonen von Mädchen* und Jungen*:

  • Elternabende mit verschiedenen Themenschwerpunkten
  • Materialien
    z.T. in unterschiedlichen Sprachen – die Sie bei uns bestellen oder downloaden können
  • Beratung im Rahmen unserer Infothek.
    In der Infothek finden Sie Bilderbücher, Ratgeber für Eltern und können sich von einer Mitarbeiterin des Institutes zu Ihren speziellen Fragen im Bereich der Vorbeugung von sexuellem Missbrauch beraten lassen.

Material für Eltern

Sie interessieren sich dafür, wie Sie den Schutz ihres Kindes vor sexuellem Missbrauch verbesseren können?
Auf dieser Seite finden Sie zum Download

Bitte beachten Sie auch unsere Broschüre für Eltern und unsere Publikationen.

Gerne stellen wir Ihnen diese Informationen zur Verfügung. Sollten Sie Nachfragen oder Anregungen haben nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf info@amyna.de.

Elternabende

Für Mütter und Väter bieten wir Elternabende zu folgenden Themen an:

Zu jedem Thema gibt es einen ausführlichen Flyer, den wir Ihnen – auch in höherer Stückzahl – gerne zusenden.

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Buchung Wenn Sie sich für einen Elternabend entschieden haben, bekommen Sie von uns einen schriftlichen Vertrag, den Sie uns innerhalb von 14 Tagen unterschrieben zurückschicken.
Kosten Nach Vereinbarung. Nach der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Rechnung über die vereinbarten Kosten.
Absage Bis vier Wochen vor dem vereinbarten Termin ist eine Absage Ihrerseits kostenlos möglich. Bei kurzfristigeren Absagen stellen wir eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung.
Ort Der Elternabend kann in den Räumen Ihrer Einrichtung stattfinden. Sie können dafür aber auch gegen einen geringen Aufpreis die Räume von AMYNA nutzen.
Zielgruppe Mütter, Väter und andere enge Bezugspersonen von Mädchen* und Jungen* zwischen 0 Jahren und der 7. Klasse
Gruppengröße 6–25 Personen
Dauer 2-3 Stunden
Referentinnen Mitarbeiterinnen von AMYNA und geschulte Honorarkräfte

Fragen und Antworten

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Ihr Anliegen ist noch nicht dabei? Dann schicken Sie dieses bitte an ab@amyna.de . So kann Ihre Frage nach der Beantwortung in diesen Katalog aufgenommen und die für Sie nötigen Informationen gegeben werden.

“Was bedeutet, dass das Schwerpunktthema strukturell verankert sein muss?”

Eine strukturelle Verankerung bedeutet die Festsetzung der Maßnahmen auf allen Ebenen der Einrichtung. Sie kann z.B. in einem sexualpädagogischen Konzept oder im Qualitätsmanagement beschrieben werden, sodass sich alle Mitarbeitenden daran halten müssen. Sinn davon ist die Förderung einer größtmöglichen Nachhaltigkeit – im Alltag und in den Strukturen fest verankerte Maßnahmen haben eine größere Wirkung als ein Projekt, das einmal jährlich oder bei Bedarf stattfindet.

„Was fällt unter eine spezialisierte Fachstelle?“

Mit einer spezialisierten Fachstelle ist hier eine Einrichtung oder Beratungsstelle gemeint, die sich auf das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder Sexualpädagogik spezialisiert hat. Dieses Thema bzw. diese Themen sollten Schwerpunkte der Arbeit dieser Stelle sein. Ansonsten finden Sie auf dem „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ ganz einfach Fachstellen in Ihrer Nähe.

 „Wer entscheidet über die Vergabe des Präventionspreises?“

Alle eingesandten Bewerbungen werden in der Mitfrauenversammlung von AMYNA e.V. im November 2020 vorgestellt. Alle stimmberechtigten Mitfrauen wählen schließlich den/die nächste Preisträger*in per Mehrheitsentscheid.

„Wie werden die Einsendungen bewertet?“

In die Bewertung und Abstimmung der Bewerbungen fließen die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zur Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung der psychosexuellen Entwicklung von Kindern, sowie die Erfahrungswerte der pädagogischen Fachkräfte von AMYNA e.V. ein. Grundlegende Punkte wie beispielsweise eine umfassende Umsetzung von Sexualpädagogik (statt einer Beschränkung auf Körperaufklärung) oder ein Einbezug aller Ebenen und Beteiligten der Einrichtung fallen stärker ins Gewicht als die Bereitstellung von Aufklärungsbüchern oder ein jährlich einmal stattfindendes Projekt.

Für Eltern

Folgende Angebote richten sich speziell an Eltern und andere enge Bezugspersonen von Mädchen* und Jungen*:

  • Elternabende mit verschiedenen Themenschwerpunkten
  • Materialien
    z.T. in unterschiedlichen Sprachen – die Sie bei uns bestellen oder downloaden können
  • Beratung im Rahmen unserer Infothek.
    In der Infothek finden Sie Bilderbücher, Ratgeber für Eltern und können sich von einer Mitarbeiterin des Institutes zu Ihren speziellen Fragen im Bereich der Vorbeugung von sexuellem Missbrauch beraten lassen.

Material für Eltern

Sie interessieren sich dafür, wie Sie den Schutz ihres Kindes vor sexuellem Missbrauch verbesseren können?
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Bitte beachten Sie auch unsere Broschüre für Eltern und unsere Publikationen.

Gerne stellen wir Ihnen diese Informationen zur Verfügung. Sollten Sie Nachfragen oder Anregungen haben nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf info@amyna.de.

Elternabende

Für Mütter und Väter bieten wir Elternabende zu folgenden Themen an:

Zu jedem Thema gibt es einen ausführlichen Flyer, den wir Ihnen – auch in höherer Stückzahl – gerne zusenden.

Terminanfragen Können Sie telefonisch sowie per Mail, per Post oder per Fax an uns richten.
Buchung Wenn Sie sich für einen Elternabend entschieden haben, bekommen Sie von uns einen schriftlichen Vertrag, den Sie uns innerhalb von 14 Tagen unterschrieben zurückschicken.
Kosten Nach Vereinbarung. Nach der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Rechnung über die vereinbarten Kosten.
Absage Bis vier Wochen vor dem vereinbarten Termin ist eine Absage Ihrerseits kostenlos möglich. Bei kurzfristigeren Absagen stellen wir eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung.
Ort Der Elternabend kann in den Räumen Ihrer Einrichtung stattfinden. Sie können dafür aber auch gegen einen geringen Aufpreis die Räume von AMYNA nutzen.
Zielgruppe Mütter, Väter und andere enge Bezugspersonen von Mädchen* und Jungen* zwischen 0 Jahren und der 7. Klasse
Gruppengröße 6–25 Personen
Dauer 2-3 Stunden
Referentinnen Mitarbeiterinnen von AMYNA und geschulte Honorarkräfte

Prävention digital gedacht

Prävention von sexuellem Missbrauch – digital gedacht?

Als ein „Spezialbereich“ in der Prävention von sexuellem Missbrauch wird häufig der Umgang mit digitalen Medien gesehen. Zeitgemäße Prävention von sexuellem Missbrauch jedoch kann nicht ohne die Berücksichtigung der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden. „Digitales“ Leben und „analoges“ Leben lässt sich für sie nicht mehr trennen. Beide Seiten sind ein gleichwertiger Teil ihrer Lebenswelt.

Auch im aktuellen Monitoring zum Stand der Prävention von sexuellem Missbrauch (UBSKM 2019:2) wurde z.B. für den Arbeitsbereich Schule benannt, dass sexualisierte Gewalt mittels digitaler Medien im schulischen Alltag sehr präsent ist, wobei es wenig vorhandene Konzepte zu diesem Thema gibt.  Es ist notwendig, neben den Risiken insbesondere die Chancen der digitalen Medien zu erkennen, um diesen Teil der Lebenswelt der jungen Generation in seiner Bedeutung wertschätzen zu können.

Dazu bedarf es in erster Linie einer Offenheit von Fachkräften gegenüber den Nutzer*innen und einer grundsätzlichen digitalen Medienkompetenz.

Um wirklich passende Schutzkonzepte zur Prävention von sexuellem Missbrauch zu erstellen, die sich an der Lebenswelt von Mädchen* und Jungen* ausrichten, ist es wichtig, das bisherige Wissen über Funktionsweisen digitaler Medien und Medienpädagogik mit Schutzkonzepten zu verknüpfen. So wird doch aus Fallanalysen deutlich, dass mittlerweile in einem Großteil der bekannt gewordenen Fälle von sexuellem Missbrauch digitale Medien eingesetzt wurden.

Allerdings wird dieses Wissen bisher noch selten in der Erstellung von Schutzkonzepten berücksichtigt. Dem möchten wir entgegenwirken!

Was hat sich durch die Entwicklung der letzten Jahre, durch die fortschreitende Digitalisierung, im Bereich der Prävention von sexuellem Missbrauch verändert? Wer muss mitgedacht werden und was heißt das konkret für die Praxis in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen? Welche Bausteine von Schutzkonzepten müssen neu gedacht oder erweitert werden?

Mit unseren Angeboten möchten wir genau diese Fragen beantworten.

Unsere Angebote

Wir bieten regelmäßig Fortbildungen in unserem Bildungsprogramm zu diesem Thema, die aktuellen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website.

Darüber hinaus kommen wir gerne in Ihre Einrichtung! Wir bieten folgende Inhouse-Fortbildungen an:

 

Weitere Informationen können Sie einholen bei Anja Bawidamann, Mail: ab@amyna.de

 

2016 Evangelische Schulstiftung Bayern

2016 erhält die Evangelische Schulstiftung Bayern als Träger von 156 Schulen den AMYNA-Präventionspreis. Erstmalig wurde damit ein Träger für seinen Krisenleitfaden mit dem AMYNA-Präventionspreis ausgezeichnet.

Pressemitteilung Präventionspreis 2016 (PDF)

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Bildtitel: Preisüberreichung an die Evangelische Schulstiftung Bayern
Foto in Druckqualität Preisverleihung (JPEG, 7 MB)

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Bildtitel: Rede von Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, anlässlich der Preisverleihung
Foto in Druckqualität (JPEG, 4,6 MB)

praeventionspreis_podiumsdiskussion

Bildtitel: Podiumsdiskussion anlässlich der Preisverleihung
Foto in Druckqualität (JPEG, 5 MB)

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Bildtitel: Alle Preisträger*innen des AMYNA-Präventionspreises
Foto in Druckqualität (JPEG, 7 MB)

 

2014 integrative Montessori Schule Balanstraße

2014 wurde erstmals eine Schule, nämlich die integrative Montessori Schule an der Balanstraße mit dem  AMYNA-Präventionspreis ausgezeichnet.

praeventionspreis

Der Monte Balan Bildungsträger gGmbh wurde für sein umfassendes und durchdachtes Präventionskonzpet ausgezeichnet, das neben der Schule, auch den Hort und die Werkstatt der Generationen umfasst. Das Schutzkonzept beinhaltet neben einem Krisenleitfaden für das Vorgehen bei Verdacht auf sexuellem Missbrauch u.a. die Möglichkeiten der Partizipation und Beschwerde für Kinder und Jugendliche.

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