AMYNA ist an diesen beiden Aktionen beteiligt:

  • Schwimmbadaktion „Sichere Bäder für unsere Kinder“
  • Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“

Schwimmbadaktion „Sichere Bäder für unsere Kinder“

Prävention ist der beste Schutz: Die Münchner Bäder veranstalten deshalb jährlich bei schönem Wetter in einem Freibad eine Spiel- und Aufklärungsaktion gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Münchner Fachstellen: Amanda, AMYNA, IMMA, Stadtjugendamt, kibs, KinderschutzZentrum, Kommissariat 105, Power-Child und Wildwasser. Diese Fachstellen beraten Kinder, Jugendliche, Fachkräfte, Eltern und alle anderen interessierten Erwachsenen, wenn es um sexuelle Belästigung und Übergriffe geht.

Scheinbar zufällige Berührungen im Wasser, unerlaubtes Fotografieren oder die Aufforderung andere anzufassen, sind nicht duldbar. Bei den Kindern bzw. Jugendlichen entstehen „komische Gefühle“, die als Scham-, Ärger-, Angst- und Wut-Reaktion auftreten. Deshalb unser Aufruf: Augen auf und eingreifen, wenn ein Kind bzw. Jugendlicher Hilfe braucht. Bitte wenden Sie sich dann direkt an das Schwimmbad-Personal. Es ist entsprechend ausgebildet. Fragen Sie nach dem Faltblatt „Augen auf!“ der Münchner Fachstellen. Die Täter erwartet Hausverbot und eine Anzeige. Gemeinsames Ziel der M//Bäder und der Münchner Fachstellen (Prävention und Hilfen für Kinder) ist: Münchens Bäder sollen sicher bleiben für unsere Kinder.

Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin der Münchner Fachstellen ist für diese Aktion ist Frau Christine Rudolf-Jilg, AMYNA, Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch, Mobil: 0177-378 26 41.

Zum Download

Flyer der Aktion „Sichere Bäder für unsere Kinder“ (PDF, 4179 KB), der während der Aktion an Kinder, Jugendliche und Eltern verteilt wird

Plakat der Aktion „Sichere Bäder für unsere Kinder“ (PDF, 4914 KB)

Aktion „Sichere Wiesn“

Spaß auf der Wiesn, aber sicher!

Dies ist die zentrale Forderung der Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“, dem Kooperationsprojekt von AMYNA, IMMA und dem Frauennotruf. Um die Sicherheit aller weiblichen Festgäste vor Belästigungen auf und um das Oktoberfest zu erhöhen, werden drei Angebote durch die Kooperationspartnerinnen gemacht:

  1. Verhaltenstipps für Mädchen und Frauen in den am meisten gesprochenen Wiesnsprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Tschechisch und Polnisch auf Flyern, Plakaten und der Website www.sicherewiesn.de im Vorfeld des Oktoberfestes
  2. Hilfe und Unterstützung für Mädchen und Frauen während der Wiesn durch geschultes und kompetentes Personal im „SecurityPoint“ der Sicheren Wiesn im Servicezentrum (unter der Bavaria)
  3. Zur Gewährleistung eines „sicheren Heimwegs“ stehen ehrenamtliche, qualifizierte Frauen für Begleitung und einen Fahrdienst mit dem „Sicheren Wiesn Auto“ zur Verfügung.

Die Aktion wird zum großen Teil über städtische Mittel gefördert und zusätzlich jährlich durch Spenden von Firmen, Verbänden und Privatpersonen realisiert. Helfen auch Sie mit, die Aktion zu ermöglichen!

Spenden können auf das Konto 782 49 02 (BLZ 700 205 00) bei der Bank für Sozialwirtschaft überwiesen werden. Danke für’s Mithelfen!

Auszeichnungen

Die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ wurde mit dem Hänsel+Gretel-Preis (2003), dem Inge-Gabert-Preis (2006), dem Anita-Augspurg-Preis der Landeshauptstadt München (2010) und dem Ehrenpreis der Wiesn-Wirte (2014) ausgezeichnet.

Die Aktion wurde mit der Verleihung des Anita Augspurg Preises als herausragendes Projekt mit „jahrelanger Ausdauer, vorbildlichem Elan und hoher Fachkompetenz die Sicherheitssituation von vielen Mädchen und Frauen auf dem Oktoberfest nachhaltig verbessert. Mit der konsequenten Ausrichtung am Selbstbestimmungsrecht von Mädchen und Frauen und ihrem hohen innovativen und gleichstellungspolitischem Anspruch erfüllt die ‚Aktion Sichere Wiesn“ die Kriterien des Anita Augspurg Preises in herausragender Art und Weise“ so die Meinung der LH München und der Jury.

Weitere Informationen können Sie auf unserer Homepage finden:

www.sicherewiesn.de

Die Aktion wird von der LH München bezuschusst.