Beiträge

Veranstaltungsinfos

Das neue AMYNA-Bildungsprogramm 2019/2020.

Das neue Programmjahr startet mit spannenden Angeboten.
Das komplette Angebot finden Sie hier.

 

Wilhelm Loehe Schule - Präventionspreis 2019

2019 Wilhelm-Löhe-Schule

Am 16.05.2019 wurde die Wilhelm-Löhe-Schule mit dem AMYNA-Präventionspreis 2019 ausgezeichnet. Sie hat umfassende Maßnahmen zur Prävention sexueller Gewalt im Sinne eines Schutzkonzeptes entwickelt und zeigt damit ein hohes Verantwortungsgefühl. Die Wilhelm-Löhe-Schule ist eine evangelische, kooperative Gesamtschule in Nürnberg, die sowohl eine Grund-, Mittel- und Realschule, als auch ein Gymnasium und eine Fachoberschule anbietet.

Christine Rudolf-Jilg dazu in ihrer Laudatio: „Insgesamt gesehen hat die WLS damit beeindruckend viele Bausteine für ein schulisches Schutzkonzept entwickelt und implementiert. (…) Die Wilhelm-Löhe-Schule hat sich erfreulich gut aufgestellt und ist für das, was die Zukunft bringen wird, gut gerüstet.“

Wilhelm Loehe Schule - Präventionspreis 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

V.l.n.r.: Christine Rudolf-Jilg (AMYNA e.V.) und die Preisträger*innen

Ein Foto in Druckqualität senden wir Ihnen bei Bedarf gerne zu.

Pressemitteilung zur Preisverleihung am 16.05.2019 (PDF, 166 KB)

 

Ein Sonderpreis ging an die Förderschule Dahlener Straße aus Mönchengladbach, deren Laudatio  Nina Tellmann von der Fachstelle Zornröschen (ebenfalls Mönchengladbach) hielt. Die Förderschule aus NRW trat außer Konkurrenz an, da der Preis eigentlich auf bayerische Einrichtungen beschränkt ist.

Präventionspreis Dahlener Straße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schutzkonzepte entwickeln

AMYNA-Präventionspreis - Preisträgerinnen 2017

2017 Inobhutnahmestelle Rosamunde

2017 wurde die Inobhutnahmestelle „Rosamunde“ für Flüchtlingsmädchen des Internationalen Bundes (IB) dafür ausgezeichnet, dass die Mitarbeiterinnen innerhalb kurzer Zeit – in weniger als 2 Jahren – sowohl ein Schutzkonzept als auch ein kultursensibles sexualpädagogisches Konzept eingeführt haben. Als junge Einrichtung der Flüchtlingshilfe so engagiert Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz der Mädchen* ein- und durchzuführen ist etwas Besonderes und besonders hervorzuheben.

AMYNA-Präventionspreis - Preisträgerinnen 2017

Vorne v.l.n.r.: Angela Hildebrand, Verena Wolf, Michaela Bröring (Rosamunde, Internationaler Bund), hinten v.l.n.r.: Rebecca Fertl (Ombudsfrau der “Rosamunde”), Anja Bawidamann (AMYNA e.V.)

Foto in Druckqualität (JPEG, 4,8 MB)

Fachvortrag zur Preisverleihung am 18.05.2017 (PDF, 271 KB)

 

Fragen und Antworten

Diese Seite ist für Ihre Fragen zum Präventionspreis da!

Für den Präventionspreis 2021 lautet das Schwerpunktthema „Gelingende Sexualpädagogik in der Kita”. Dies ist ein sehr großer und vielfältiger Bereich. Eine einzelne Ausschreibung kann mit ihren Informationen allen Facetten natürlich nicht gerecht werden. Aus diesem Grund haben wir diese Seite eingerichtet und versuchen, Ihre Fragen so gut wie möglich zu bearbeiten

Ihr Anliegen ist noch nicht dabei? Dann schicken Sie dieses bitte an ab@amyna.de . So kann Ihre Frage nach der Beantwortung in diesen Katalog aufgenommen und die für Sie nötigen Informationen gegeben werden.

“Ich habe gehört, dass der Präventionspreis 2020 nicht stattfindet. Was passiert jetzt mit der Ausschreibung?”

Wir haben die Verleihung lediglich ein Jahr verschoben. Die Verleihung zu diesem Thema wird nun am 20. Mai 2021 stattfinden.

Die verlängerte Frist zur Einsendung aller Nominierungen endet damit am 23. Oktober 2020.

Falls Sie bereits eine Einrichtung nominieren möchten bzw. die Nominierung vorbereitet haben, können Sie sich damit gerne an Anja Bawidamann per Mail unter ab@amyna.de wenden. Ihre Nominierung wird damit aufgenommen. Sie werden dann im Sommer / Herbst 2020 noch einmal kontaktiert, um eventuelle Neuerungen, die sich in dieser Zeit ergeben haben, mit aufzunehmen.

Wir danken für Ihr Verständnis!

“Was bedeutet, dass das Schwerpunktthema strukturell verankert sein muss?”

Eine strukturelle Verankerung bedeutet die Festsetzung der Maßnahmen auf allen Ebenen der Einrichtung. Sie kann z.B. in einem sexualpädagogischen Konzept oder im Qualitätsmanagement beschrieben werden, sodass sich alle Mitarbeitenden daran halten müssen. Sinn davon ist die Förderung einer größtmöglichen Nachhaltigkeit – im Alltag und in den Strukturen fest verankerte Maßnahmen haben eine größere Wirkung als ein Projekt, das einmal jährlich oder bei Bedarf stattfindet.

„Was fällt unter eine spezialisierte Fachstelle?“

Mit einer spezialisierten Fachstelle ist hier eine Einrichtung oder Beratungsstelle gemeint, die sich auf das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder Sexualpädagogik spezialisiert hat. Dieses Thema bzw. diese Themen sollten Schwerpunkte der Arbeit dieser Stelle sein. Ansonsten finden Sie auf dem „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ ganz einfach Fachstellen in Ihrer Nähe.

 „Wer entscheidet über die Vergabe des Präventionspreises?“

Alle eingesandten Bewerbungen werden in der Mitfrauenversammlung von AMYNA e.V. im November 2020 vorgestellt. Alle stimmberechtigten Mitfrauen wählen schließlich den/die nächste Preisträger*in per Mehrheitsentscheid.

„Wie werden die Einsendungen bewertet?“

In die Bewertung und Abstimmung der Bewerbungen fließen die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zur Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung der psychosexuellen Entwicklung von Kindern, sowie die Erfahrungswerte der pädagogischen Fachkräfte von AMYNA e.V. ein. Grundlegende Punkte wie beispielsweise eine umfassende Umsetzung von Sexualpädagogik (statt einer Beschränkung auf Körperaufklärung) oder ein Einbezug aller Ebenen und Beteiligten der Einrichtung fallen stärker ins Gewicht als die Bereitstellung von Aufklärungsbüchern oder ein jährlich einmal stattfindendes Projekt.

Beratung von Träger*innen zur Entwicklung und Einführung eines Schutzkonzeptes

In München

Träger*innen, die ihre Institution umfassend vor sexuellem Missbrauch durch Mitarbeitende schützen wollen, können bei uns eine Trägerberatung und weitere Unterstützung bei der Erstellung und Einführung eines Schutzkonzeptes in Anspruch nehmen.

Wir bieten Ihnen:

  • Beratung und Begleitung für Träger*innen sozialer Einrichtungen zur Entwicklung eines Schutzkonzeptes und zur Entwicklung von Richtlinien für Mitarbeitende
  • Begleitung bei der Entwicklung eines Krisenleitfadens für den Verdacht auf Missbrauch durch Mitarbeitende
  • Inhouse-Fortbildungen bei Ihnen in der Einrichtung für Ihr Team zu verschiedenen Themen rund um die Prävention von sexuellem Missbrauch: Wir können da was tun!
  • Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm zum Thema „sexueller Missbrauch“ für einzelne Mitarbeitende in unseren Schulungsräumen
  • Bei einem konkret vorliegenden Fall benötigen Sie Unterstützung in arbeitsrechtlichen Fragen, Hilfe bei der Verdachtsabklärung durch eine kompetente Fachstelle, meistens aber auch Unterstützung für Ihr restliches Team, Kinder und Eltern. Wir vermitteln Sie auch hier gerne und zielführend weiter.
  • Unterstützung bei der internen Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung für das Thema, z. B. durch Vorträge auf Mitarbeiter*innenversammlungen, für Führungskräfte oder Artikel in der Hauszeitung

Informationsmaterial zum Herunterladen:

Merkblatt für Träger (PDF, 39 KB)

Literaturliste Missbrauch in Institutionen (PDF, 26 KB)

Flyer Vortrag, Fortbildung, Beratung zu Schutzkonzepten (PDF, 101 KB)

Außerhalb Münchens: Check it – Gefährdungsanalyse für Einrichtungen

Das Bekanntwerden von Fällen sexuellen Missbrauchs durch Mitarbeiter*innen macht deutlich, wie wichtig es ist, den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen zu verbessern.

Manche Täter*innen suchen sich ganz bewusst Arbeitsfelder aus, in denen sie relativ leicht Zugang zu Mädchen* und Jungen* finden. Attraktiv sind für sie Zusammenhänge, in denen sie hoffen können, möglichst lange unentdeckt zu bleiben.

Durch gezielte Maßnahmen und eine klare Haltung haben Arbeitgeber*innen im pädagogischen Bereich eine gute Chance zu verhindern, dass in ihren eigenen Einrichtungen sexuelle Gewalt durch Mitarbeiter*innen ausgeübt werden kann.

Kinder und Jugendliche leiden in der Regel schwer unter sexuellen Übergriffen in Institutionen. Vertrauensverhältnisse werden missbraucht und Fürsorge und Schutz wird nicht im benötigten Umfang gegeben. An den Folgen tragen die Betroffenen häufig lebenslang.

Gerade dort, wo es im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen besondere Vertrauensverhältnisse braucht und Situationen der Nähe für eine gute pädagogische Arbeit zentral sind, kann es zum Missbrauch der professionellen Beziehung durch Erwachsene kommen. Kinder und auch Jugendliche können sich davor meist nicht alleine schützen. Die Verantwortung des Träges ist hoch.

Check it! befähigt Fachkräfte mit der Gefährdungsanalyse, sich dieser Verantwortung zu stellen und unterstützt sie dabei wirksame Schutzmaßnahmen einzuführen.

Unsere Ziele:

Check it! ein Projekt von AMYNA e.V. hat zum Ziel, kleineren Trägern auf kompakte und praxisnahe Weise, aktuelles und differenziertes Wissen zu Möglichkeiten der strukturellen Prävention zu vermitteln.

Check it! möchte Einrichtungen motivieren, zeitnah Schutzmaßnahmen einzuführen, die dazu beitragen, sexuellen Missbrauch durch Mitarbeiter*innen der Einrichtung zu verhindern.

Check it! bietet mit der Gefährdungsanalyse eine kompakte, ressourcenschonende Form für Träger sich aktiv mit dem Thema Prävention sexuellen Missbrauch in Einrichtungen zu beschäftigen.

Die Begleitmaterialien von Check it! sind an den jeweiligen Träger angepasst und können ohne große Überarbeitungen von dem jeweiligen Träger eingeführt werden.

Check it! lässt Einrichtungen nicht alleine. Wir bieten eine Nachbetreuung und unterstützen ggf. durch Inhouse-Schulungen.

AMYNA – Check it! wurde in der Entwicklung unterstützt durch Stiftung “Bündnis für Kinder. Gegen Gewalt”

 

Gecheckt in vier Schritten:

Sie können viel für den Schutz von Mädchen* und Jungen* in Ihrer Einrichtung tun – lassen Sie sich von uns checken!

Das Projekt Check it! unterstützt mit der Gefährdungsanalyse, verbunden mit Vorschlägen für ein Schutzkonzept, Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Behindertenhilfe wirksame Schutzmaßnahmen einzuführen, die dazu beitragen sexuellen Missbrauch durch Mitarbeiter*innen der Einrichtungen zu verhindern.

Gecheckt in vier Schritten

1. Interview mit dem Träger

In einem ausführlichen, leitfadengestützten Interview wird die Situation des Trägers analysiert. Ziel ist es, einen differenzierten Überblick zu Arbeitsweisen und Strukturen der Einrichtung zu erhalten. (Dauer ca. 2 Stunden)

2. Sichtung von Materialien

Wir checken Webseite, Leitlinien und andere Materialien um ein genaues Bild der Einrichtung zu bekommen.

3. Schriftliche Gefährdungseinschätzung

Sie benennt die Lücken im System und bietet Vorschläge wie diese geschlossen werden können. Sie liefert außerdem praxisnahe, an den Träger angepasste Begleitmaterialien für die Entwicklung eines Schutzkonzeptes.

4. Nachbetreuung

In einem Abschlussgespräch (Dauer ca. 2 Stunden) wird die schriftliche Gefährdungsanalyse erläutert. Ergänzend kann eine Nachbetreuung, z.B. in Form von weiterer Beratung oder Inhouse-Schulungen in Anspruch genommen werden.

Das Projekt Check it! ist geeignet für kleinere Träger oder Träger mit sehr homogener Angebotsstruktur.

Christine Rudolf-Jilg

Ansprechpartnerin

Christine Rudolf-JilgDipl. Sozialpädagogin (FH), ComputermedienpädagoginMail senden

SchoolCheck!

SchoolCheck – außerhalb München Die Risiko- und Potenzialanalyse…

Kompetente Weitervermittlung

Die Arbeitsbereiche von AMYNA e.V. liegen im Rahmen der Präventionsarbeit…

Beratung von Träger*innen zur Entwicklung und Einführung eines Schutzkonzeptes

In München Träger*innen, die ihre Institution umfassend vor…

Präventionsberatung zu § 8a SGB VIII für Kindertagesstätten

Alle Einrichtungen, die die Verpflichtung haben, das Kindeswohl…

Beratung für Einzelpersonen zur Prävention von sexuellem Missbrauch

Wir beraten Mütter, Väter und weitere Bezugspersonen von Kindern…

Veranstaltungsinfos

Das neue AMYNA-Bildungsprogramm 2019/2020.

Das neue Programmjahr startet mit spannenden Angeboten.
Das komplette Angebot finden Sie hier.

 

Wilhelm Loehe Schule - Präventionspreis 2019

2019 Wilhelm-Löhe-Schule

Am 16.05.2019 wurde die Wilhelm-Löhe-Schule mit dem AMYNA-Präventionspreis 2019 ausgezeichnet. Sie hat umfassende Maßnahmen zur Prävention sexueller Gewalt im Sinne eines Schutzkonzeptes entwickelt und zeigt damit ein hohes Verantwortungsgefühl. Die Wilhelm-Löhe-Schule ist eine evangelische, kooperative Gesamtschule in Nürnberg, die sowohl eine Grund-, Mittel- und Realschule, als auch ein Gymnasium und eine Fachoberschule anbietet.

Christine Rudolf-Jilg dazu in ihrer Laudatio: „Insgesamt gesehen hat die WLS damit beeindruckend viele Bausteine für ein schulisches Schutzkonzept entwickelt und implementiert. (…) Die Wilhelm-Löhe-Schule hat sich erfreulich gut aufgestellt und ist für das, was die Zukunft bringen wird, gut gerüstet.“

Wilhelm Loehe Schule - Präventionspreis 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

V.l.n.r.: Christine Rudolf-Jilg (AMYNA e.V.) und die Preisträger*innen

Ein Foto in Druckqualität senden wir Ihnen bei Bedarf gerne zu.

Pressemitteilung zur Preisverleihung am 16.05.2019 (PDF, 166 KB)

 

Ein Sonderpreis ging an die Förderschule Dahlener Straße aus Mönchengladbach, deren Laudatio  Nina Tellmann von der Fachstelle Zornröschen (ebenfalls Mönchengladbach) hielt. Die Förderschule aus NRW trat außer Konkurrenz an, da der Preis eigentlich auf bayerische Einrichtungen beschränkt ist.

Präventionspreis Dahlener Straße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schutzkonzepte entwickeln

AMYNA-Präventionspreis - Preisträgerinnen 2017

2017 Inobhutnahmestelle Rosamunde

2017 wurde die Inobhutnahmestelle „Rosamunde“ für Flüchtlingsmädchen des Internationalen Bundes (IB) dafür ausgezeichnet, dass die Mitarbeiterinnen innerhalb kurzer Zeit – in weniger als 2 Jahren – sowohl ein Schutzkonzept als auch ein kultursensibles sexualpädagogisches Konzept eingeführt haben. Als junge Einrichtung der Flüchtlingshilfe so engagiert Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz der Mädchen* ein- und durchzuführen ist etwas Besonderes und besonders hervorzuheben.

AMYNA-Präventionspreis - Preisträgerinnen 2017

Vorne v.l.n.r.: Angela Hildebrand, Verena Wolf, Michaela Bröring (Rosamunde, Internationaler Bund), hinten v.l.n.r.: Rebecca Fertl (Ombudsfrau der “Rosamunde”), Anja Bawidamann (AMYNA e.V.)

Foto in Druckqualität (JPEG, 4,8 MB)

Fachvortrag zur Preisverleihung am 18.05.2017 (PDF, 271 KB)

 

Fragen und Antworten

Diese Seite ist für Ihre Fragen zum Präventionspreis da!

Für den Präventionspreis 2021 lautet das Schwerpunktthema „Gelingende Sexualpädagogik in der Kita”. Dies ist ein sehr großer und vielfältiger Bereich. Eine einzelne Ausschreibung kann mit ihren Informationen allen Facetten natürlich nicht gerecht werden. Aus diesem Grund haben wir diese Seite eingerichtet und versuchen, Ihre Fragen so gut wie möglich zu bearbeiten

Ihr Anliegen ist noch nicht dabei? Dann schicken Sie dieses bitte an ab@amyna.de . So kann Ihre Frage nach der Beantwortung in diesen Katalog aufgenommen und die für Sie nötigen Informationen gegeben werden.

“Ich habe gehört, dass der Präventionspreis 2020 nicht stattfindet. Was passiert jetzt mit der Ausschreibung?”

Wir haben die Verleihung lediglich ein Jahr verschoben. Die Verleihung zu diesem Thema wird nun am 20. Mai 2021 stattfinden.

Die verlängerte Frist zur Einsendung aller Nominierungen endet damit am 23. Oktober 2020.

Falls Sie bereits eine Einrichtung nominieren möchten bzw. die Nominierung vorbereitet haben, können Sie sich damit gerne an Anja Bawidamann per Mail unter ab@amyna.de wenden. Ihre Nominierung wird damit aufgenommen. Sie werden dann im Sommer / Herbst 2020 noch einmal kontaktiert, um eventuelle Neuerungen, die sich in dieser Zeit ergeben haben, mit aufzunehmen.

Wir danken für Ihr Verständnis!

“Was bedeutet, dass das Schwerpunktthema strukturell verankert sein muss?”

Eine strukturelle Verankerung bedeutet die Festsetzung der Maßnahmen auf allen Ebenen der Einrichtung. Sie kann z.B. in einem sexualpädagogischen Konzept oder im Qualitätsmanagement beschrieben werden, sodass sich alle Mitarbeitenden daran halten müssen. Sinn davon ist die Förderung einer größtmöglichen Nachhaltigkeit – im Alltag und in den Strukturen fest verankerte Maßnahmen haben eine größere Wirkung als ein Projekt, das einmal jährlich oder bei Bedarf stattfindet.

„Was fällt unter eine spezialisierte Fachstelle?“

Mit einer spezialisierten Fachstelle ist hier eine Einrichtung oder Beratungsstelle gemeint, die sich auf das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder Sexualpädagogik spezialisiert hat. Dieses Thema bzw. diese Themen sollten Schwerpunkte der Arbeit dieser Stelle sein. Ansonsten finden Sie auf dem „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ ganz einfach Fachstellen in Ihrer Nähe.

 „Wer entscheidet über die Vergabe des Präventionspreises?“

Alle eingesandten Bewerbungen werden in der Mitfrauenversammlung von AMYNA e.V. im November 2020 vorgestellt. Alle stimmberechtigten Mitfrauen wählen schließlich den/die nächste Preisträger*in per Mehrheitsentscheid.

„Wie werden die Einsendungen bewertet?“

In die Bewertung und Abstimmung der Bewerbungen fließen die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zur Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung der psychosexuellen Entwicklung von Kindern, sowie die Erfahrungswerte der pädagogischen Fachkräfte von AMYNA e.V. ein. Grundlegende Punkte wie beispielsweise eine umfassende Umsetzung von Sexualpädagogik (statt einer Beschränkung auf Körperaufklärung) oder ein Einbezug aller Ebenen und Beteiligten der Einrichtung fallen stärker ins Gewicht als die Bereitstellung von Aufklärungsbüchern oder ein jährlich einmal stattfindendes Projekt.

Beratung von Träger*innen zur Entwicklung und Einführung eines Schutzkonzeptes

In München

Träger*innen, die ihre Institution umfassend vor sexuellem Missbrauch durch Mitarbeitende schützen wollen, können bei uns eine Trägerberatung und weitere Unterstützung bei der Erstellung und Einführung eines Schutzkonzeptes in Anspruch nehmen.

Wir bieten Ihnen:

  • Beratung und Begleitung für Träger*innen sozialer Einrichtungen zur Entwicklung eines Schutzkonzeptes und zur Entwicklung von Richtlinien für Mitarbeitende
  • Begleitung bei der Entwicklung eines Krisenleitfadens für den Verdacht auf Missbrauch durch Mitarbeitende
  • Inhouse-Fortbildungen bei Ihnen in der Einrichtung für Ihr Team zu verschiedenen Themen rund um die Prävention von sexuellem Missbrauch: Wir können da was tun!
  • Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm zum Thema „sexueller Missbrauch“ für einzelne Mitarbeitende in unseren Schulungsräumen
  • Bei einem konkret vorliegenden Fall benötigen Sie Unterstützung in arbeitsrechtlichen Fragen, Hilfe bei der Verdachtsabklärung durch eine kompetente Fachstelle, meistens aber auch Unterstützung für Ihr restliches Team, Kinder und Eltern. Wir vermitteln Sie auch hier gerne und zielführend weiter.
  • Unterstützung bei der internen Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung für das Thema, z. B. durch Vorträge auf Mitarbeiter*innenversammlungen, für Führungskräfte oder Artikel in der Hauszeitung

Informationsmaterial zum Herunterladen:

Merkblatt für Träger (PDF, 39 KB)

Literaturliste Missbrauch in Institutionen (PDF, 26 KB)

Flyer Vortrag, Fortbildung, Beratung zu Schutzkonzepten (PDF, 101 KB)

Außerhalb Münchens: Check it – Gefährdungsanalyse für Einrichtungen

Das Bekanntwerden von Fällen sexuellen Missbrauchs durch Mitarbeiter*innen macht deutlich, wie wichtig es ist, den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen zu verbessern.

Manche Täter*innen suchen sich ganz bewusst Arbeitsfelder aus, in denen sie relativ leicht Zugang zu Mädchen* und Jungen* finden. Attraktiv sind für sie Zusammenhänge, in denen sie hoffen können, möglichst lange unentdeckt zu bleiben.

Durch gezielte Maßnahmen und eine klare Haltung haben Arbeitgeber*innen im pädagogischen Bereich eine gute Chance zu verhindern, dass in ihren eigenen Einrichtungen sexuelle Gewalt durch Mitarbeiter*innen ausgeübt werden kann.

Kinder und Jugendliche leiden in der Regel schwer unter sexuellen Übergriffen in Institutionen. Vertrauensverhältnisse werden missbraucht und Fürsorge und Schutz wird nicht im benötigten Umfang gegeben. An den Folgen tragen die Betroffenen häufig lebenslang.

Gerade dort, wo es im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen besondere Vertrauensverhältnisse braucht und Situationen der Nähe für eine gute pädagogische Arbeit zentral sind, kann es zum Missbrauch der professionellen Beziehung durch Erwachsene kommen. Kinder und auch Jugendliche können sich davor meist nicht alleine schützen. Die Verantwortung des Träges ist hoch.

Check it! befähigt Fachkräfte mit der Gefährdungsanalyse, sich dieser Verantwortung zu stellen und unterstützt sie dabei wirksame Schutzmaßnahmen einzuführen.

Unsere Ziele:

Check it! ein Projekt von AMYNA e.V. hat zum Ziel, kleineren Trägern auf kompakte und praxisnahe Weise, aktuelles und differenziertes Wissen zu Möglichkeiten der strukturellen Prävention zu vermitteln.

Check it! möchte Einrichtungen motivieren, zeitnah Schutzmaßnahmen einzuführen, die dazu beitragen, sexuellen Missbrauch durch Mitarbeiter*innen der Einrichtung zu verhindern.

Check it! bietet mit der Gefährdungsanalyse eine kompakte, ressourcenschonende Form für Träger sich aktiv mit dem Thema Prävention sexuellen Missbrauch in Einrichtungen zu beschäftigen.

Die Begleitmaterialien von Check it! sind an den jeweiligen Träger angepasst und können ohne große Überarbeitungen von dem jeweiligen Träger eingeführt werden.

Check it! lässt Einrichtungen nicht alleine. Wir bieten eine Nachbetreuung und unterstützen ggf. durch Inhouse-Schulungen.

AMYNA – Check it! wurde in der Entwicklung unterstützt durch Stiftung “Bündnis für Kinder. Gegen Gewalt”

 

Gecheckt in vier Schritten:

Sie können viel für den Schutz von Mädchen* und Jungen* in Ihrer Einrichtung tun – lassen Sie sich von uns checken!

Das Projekt Check it! unterstützt mit der Gefährdungsanalyse, verbunden mit Vorschlägen für ein Schutzkonzept, Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Behindertenhilfe wirksame Schutzmaßnahmen einzuführen, die dazu beitragen sexuellen Missbrauch durch Mitarbeiter*innen der Einrichtungen zu verhindern.

Gecheckt in vier Schritten

1. Interview mit dem Träger

In einem ausführlichen, leitfadengestützten Interview wird die Situation des Trägers analysiert. Ziel ist es, einen differenzierten Überblick zu Arbeitsweisen und Strukturen der Einrichtung zu erhalten. (Dauer ca. 2 Stunden)

2. Sichtung von Materialien

Wir checken Webseite, Leitlinien und andere Materialien um ein genaues Bild der Einrichtung zu bekommen.

3. Schriftliche Gefährdungseinschätzung

Sie benennt die Lücken im System und bietet Vorschläge wie diese geschlossen werden können. Sie liefert außerdem praxisnahe, an den Träger angepasste Begleitmaterialien für die Entwicklung eines Schutzkonzeptes.

4. Nachbetreuung

In einem Abschlussgespräch (Dauer ca. 2 Stunden) wird die schriftliche Gefährdungsanalyse erläutert. Ergänzend kann eine Nachbetreuung, z.B. in Form von weiterer Beratung oder Inhouse-Schulungen in Anspruch genommen werden.

Das Projekt Check it! ist geeignet für kleinere Träger oder Träger mit sehr homogener Angebotsstruktur.

Christine Rudolf-Jilg

Ansprechpartnerin

Christine Rudolf-JilgDipl. Sozialpädagogin (FH), ComputermedienpädagoginMail senden

SchoolCheck!

SchoolCheck – außerhalb München Die Risiko- und Potenzialanalyse…

Kompetente Weitervermittlung

Die Arbeitsbereiche von AMYNA e.V. liegen im Rahmen der Präventionsarbeit…

Beratung von Träger*innen zur Entwicklung und Einführung eines Schutzkonzeptes

In München Träger*innen, die ihre Institution umfassend vor…

Präventionsberatung zu § 8a SGB VIII für Kindertagesstätten

Alle Einrichtungen, die die Verpflichtung haben, das Kindeswohl…

Beratung für Einzelpersonen zur Prävention von sexuellem Missbrauch

Wir beraten Mütter, Väter und weitere Bezugspersonen von Kindern…

2015 Stadt Freising, Amt für Kindertagesstätten, Schulen und Sport

2015 wurde die Stadt Freising, Amt für Kindertagesstätten, Schulen und Sport als erste Kommune in Bayern für ein umfassendes Schutzkonzept mit dem AMYNA Präventionspreis ausgezeichnet.

praeventionspreis_buergermeisterin_giermann_cr_ploss2_klein

(Bildtitel: Paul Ploss (Betz-Chrom), Elisabeth Pentenrieder-Giermann (Stadt Freising), Eva Bönig (Stadt Freising, 2. Bürgermeisterin) und Christine Rudolf-Jilg (AMYNA e.V., Laudatio)

Laudatio für die Stadt Freising, Amt für Kindertagesstätten, Schulen, Sport (PDF)  |  Foto Präventionspreis 2015 in Druckqualität

 

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Fragen und Antworten

Diese Seite ist für Ihre Fragen zum Präventionspreis da!

Für den Präventionspreis 2021 lautet das Schwerpunktthema „Gelingende Sexualpädagogik in der Kita”. Dies ist ein sehr großer und vielfältiger Bereich. Eine einzelne Ausschreibung kann mit ihren Informationen allen Facetten natürlich nicht gerecht werden. Aus diesem Grund haben wir diese Seite eingerichtet und versuchen, Ihre Fragen so gut wie möglich zu bearbeiten

Ihr Anliegen ist noch nicht dabei? Dann schicken Sie dieses bitte an ab@amyna.de . So kann Ihre Frage nach der Beantwortung in diesen Katalog aufgenommen und die für Sie nötigen Informationen gegeben werden.

“Ich habe gehört, dass der Präventionspreis 2020 nicht stattfindet. Was passiert jetzt mit der Ausschreibung?”

Wir haben die Verleihung lediglich ein Jahr verschoben. Die Verleihung zu diesem Thema wird nun am 20. Mai 2021 stattfinden.

Die verlängerte Frist zur Einsendung aller Nominierungen endet damit am 23. Oktober 2020.

Falls Sie bereits eine Einrichtung nominieren möchten bzw. die Nominierung vorbereitet haben, können Sie sich damit gerne an Anja Bawidamann per Mail unter ab@amyna.de wenden. Ihre Nominierung wird damit aufgenommen. Sie werden dann im Sommer / Herbst 2020 noch einmal kontaktiert, um eventuelle Neuerungen, die sich in dieser Zeit ergeben haben, mit aufzunehmen.

Wir danken für Ihr Verständnis!

“Was bedeutet, dass das Schwerpunktthema strukturell verankert sein muss?”

Eine strukturelle Verankerung bedeutet die Festsetzung der Maßnahmen auf allen Ebenen der Einrichtung. Sie kann z.B. in einem sexualpädagogischen Konzept oder im Qualitätsmanagement beschrieben werden, sodass sich alle Mitarbeitenden daran halten müssen. Sinn davon ist die Förderung einer größtmöglichen Nachhaltigkeit – im Alltag und in den Strukturen fest verankerte Maßnahmen haben eine größere Wirkung als ein Projekt, das einmal jährlich oder bei Bedarf stattfindet.

„Was fällt unter eine spezialisierte Fachstelle?“

Mit einer spezialisierten Fachstelle ist hier eine Einrichtung oder Beratungsstelle gemeint, die sich auf das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder Sexualpädagogik spezialisiert hat. Dieses Thema bzw. diese Themen sollten Schwerpunkte der Arbeit dieser Stelle sein. Ansonsten finden Sie auf dem „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ ganz einfach Fachstellen in Ihrer Nähe.

 „Wer entscheidet über die Vergabe des Präventionspreises?“

Alle eingesandten Bewerbungen werden in der Mitfrauenversammlung von AMYNA e.V. im November 2020 vorgestellt. Alle stimmberechtigten Mitfrauen wählen schließlich den/die nächste Preisträger*in per Mehrheitsentscheid.

„Wie werden die Einsendungen bewertet?“

In die Bewertung und Abstimmung der Bewerbungen fließen die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zur Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung der psychosexuellen Entwicklung von Kindern, sowie die Erfahrungswerte der pädagogischen Fachkräfte von AMYNA e.V. ein. Grundlegende Punkte wie beispielsweise eine umfassende Umsetzung von Sexualpädagogik (statt einer Beschränkung auf Körperaufklärung) oder ein Einbezug aller Ebenen und Beteiligten der Einrichtung fallen stärker ins Gewicht als die Bereitstellung von Aufklärungsbüchern oder ein jährlich einmal stattfindendes Projekt.