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#3fachSmile

AMYNA ist seit Kurzem Teil von AmazonSmile! Pünktlich zur Weihnachtszeit trifft es sich gut:

AmazonSmile ist ein Jahr alt geworden und dankt allen teilnehmenden Organisationen mit einer Aktion: Im Zeitraum vom 1. bis einschließlich 24. Dezember 2017 unterstützt Amazon teilnehmende, soziale Organisationen mit 1,5% statt der üblichen 0,5% des Preises der qualifizierten Einkäufe, die Kunden bei smile.amazon.de tätigen. Wie gewohnt fallen keine Kosten für Kunden oder Organisationen an.

Einfach auf die Seite https://smile.amazon.de/ref=smi_ext_ch_143-210-40358_dl?_encoding=UTF8&ein=143-210-40358&ref_=smi_chpf_redirect&ref_=smi_ext_ch_143-210-40358_cl gehen und losshoppen!

 

Refu-Tips: Neue Fragen und Antworten im Herbst / Winter 2017

Nur noch vier Wochen bis zu den Weihnachtsferien – kurz vor den Ferien dürfen wir Ihnen heute noch einmal von neuen Fragen im III. Quartal des Jahres berichten!

Unter 18 – Fragen?

Fragen haben sicherlich viele junge geflüchtete Menschen, die neu in Deutschland ankommen oder angekommen sind. Sie erleben zahlreiche Veränderungen in ihrem Leben, angefangen beim sozialen Umfeld und ihrem Zuhause, das sie verlassen mussten, bis hin zu den sie umgebenden gesellschaftlichen Normen in der Aufnahmegesellschaft.

Die sich daraus ergebenden Unsicherheiten, eine häufig stark verminderte Eigenschutzfähigkeit und mangelnde oder rigide Sexualerziehung sind hohe Risikofaktoren für das Erleben sexueller Gewalt, die häufig bei Flüchtlingskindern und -jugendlichen auftreten. Meistens kommen diese aus Gesellschaften, in denen Sexualität kein Thema für Kinder und Jugendliche, bzw. vor der Ehe ist.

Aus dem dritten Quartal 2017 können Sie auf www.refu-tips.de zum Beispiel Antworten auf folgende Fragen finden:

„Mein Onkel hat zu mir (14, Junge) gesagt, dass ich krank werden kann, wenn ich mich zu oft selbst befriedige. Ich mache das jeden Tag mindestens einmal. Ist das ungesund?

„Ich (14, Mädchen) hatte bisher dreimal meine Periode. Dazwischen war immer ungefähr ein Monat Pause. Jetzt kam aber seit vier Monaten kein Blut mehr. Bin ich krank?“

„Ich (15 Jahre alt) möchte meinem festen Freund gerne ein sexy Bild von mir schicken. Ich habe darauf kein Oberteil und keinen BH an. Meine Freundin sagt: Ich soll das nicht machen. Was spricht dagegen?“

„Ich (17, Mädchen) habe gestern Alkohol getrunken. Dann hat mich ein Freund an der Brust und zwischen den Beinen angefasst. Ich wollte das nicht. Aber ich konnte nichts sagen, meine Zunge war ganz schwer. Meine Freundin sagt: Das passiert, wenn man Alkohol trinkt. Bin ich selbst schuld?“

 

In einfacher Sprache werden grundlegende Informationen in Form von Fragen und Antworten für Jugendliche aufbereitet und es werden, wenn nötig, Unterstützungsangebote verlinkt.

Im Moment sind die Texte auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Somali und Tigrinya verfügbar. Eine Fortführung des Portals für das restliche Jahr ist in Planung, die Fragen werden vierteljährlich aktualisiert. Die Kärtchen zur Bewerbung des Infoportals können ab einer Mindestbestellmenge von 100 Stück kostenlos unter ab@amyna.de bestellt werden.

Unser Wunsch wäre, dass diese Informationen an so viele Jugendliche wie möglich weitergegeben werden. Deshalb würden wir Sie darum bitten, dass auch Sie unser Angebot des Infoportals verbreiten und weitergeben. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage auch noch weitere Informationen und / oder Kärtchen zu. Natürlich freuen wir uns auch immer über Rückmeldungen zu unserem Angebot. Wir freuen uns auch immer über Kooperationspartner*innen: Sie möchten gerne einen Text zuliefern? Treten Sie gerne mit Anja Bawidamann unter ab@amyna.de in Kontakt.

Schlagworte: Flüchtlingshilfe, Interkulturelle Prävention

 

 

AMYNA-Präventionspreis - Preisträgerinnen 2017

2017 Inobhutnahmestelle Rosamunde

2017 wurde die Inobhutnahmestelle „Rosamunde“ für Flüchtlingsmädchen des Internationalen Bundes (IB) dafür ausgezeichnet, dass die Mitarbeiterinnen innerhalb kurzer Zeit – in weniger als 2 Jahren – sowohl ein Schutzkonzept als auch ein kultursensibles sexualpädagogisches Konzept eingeführt haben. Als junge Einrichtung der Flüchtlingshilfe so engagiert Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz der Mädchen ein- und durchzuführen ist etwas Besonderes und besonders hervorzuheben.

AMYNA-Präventionspreis - Preisträgerinnen 2017

Vorne v.l.n.r.: Angela Hildebrand, Verena Wolf, Michaela Bröring (Rosamunde, Internationaler Bund), hinten v.l.n.r.: Rebecca Fertl (Ombudsfrau der “Rosamunde”), Anja Bawidamann (AMYNA e.V.)

Foto in Druckqualität (JPEG, 4,8 MB)

Fachvortrag zur Preisverleihung am 18.05.2017 (PDF, 271 KB)

 

Minderjährige Flüchtlinge

Minderjährige geflüchtete Mädchen und Jungen  brauchen besonderen Schutz vor sexueller Gewalt. Sie kommen in und ohne Begleitung ihrer Eltern. Die minderjährigen Mädchen und Jungen ohne Begleitung werden in der Jugendhilfe aufgenommen. Doch trotz der dort besseren Lebensbedingungen fehlen ihnen ihre Familie und vertraute Bezugspersonen, die ihnen in schwierigen Situationen Rückhalt geben können. Ohne diesen Halt erhöht sich das Risiko,  sexuelle Gewalt zu erfahren.

Mädchen und Jungen mit Begleitung leben oft  in einer  prekären Situation, auch mit ihren Eltern. Beengte Räume, Massenunterbringung und starke Fremdbestimmung prägen ihre Lebensbedingungen  und ihren Alltag. Zu sehen, dass ihre Eltern in vielen Situationen selbst schutzbedürftig sind, verringert den Selbstschutzfaktor dieser Kinder zusätzlich, denn starke Kinder brauchen starke Eltern. Deshalb versuchen wir mit unseren Angeboten, den Schutz für minderjährige Flüchtlinge zu verbessern.

Ansprechpartnerin

Parvaneh Djafarzadeh
Parvaneh DjafarzadehDipl.-Pädagogin, Interkulturelle Trainerin und Beraterin, Tel. 089 / 890 57 45 – 106Mail senden

Angebote von AMYNA

AMYNA hat bereits 2014 ein Factsheet zu diesem Thema zusammengestellt:

Factsheet von AMYNA zur Situation von (unbegleiteten) minderjährigen Flüchtlingen in Bezug auf sexuelle Gewalt (PDF, 105 KB)

Wir bieten für Fachkräfte, die mit Flüchtlingen und insbesondere umF arbeiten, verschiedene Hilfen an:

Angebote von AMYNA zur Verbeserung des Schutzes (unbegleiteter) minderjähriger Flüchtlinge vor sexeller Gewalt (PDF, 84 KB)

Kriterien für Dolmetscher- und Übersetzungsarbeit (PDF, 60 KB)

Unter 18 – Fragen?

Fragen haben sicherlich viele junge geflüchtete Menschen, die neu in Deutschland ankommen. Sie erleben viele Veränderungen in ihrem Leben, angefangen beim sozialen Umfeld und ihrem Zuhause, das sie verlassen müssen, bis hin zu den sie umgebenden gesellschaftlichen Normen.

Für sie gibt es nun ein neues Infoportal von AMYNA:
www.refu-tips.de

In einfacher Sprache werden hier grundlegende Fragen für Jugendliche beantwortet wie „Ich bin in ein Mädchen verliebt. Ich möchte so gerne eine Beziehung mit ihr. Was tue ich?” oder „Darf ich Sex haben?”. Auch spezielle Situationen wie Schwangerschaft (und in dem Zuge „Wie geht es jetzt weiter?”) oder Prostitution („Ich hatte schon Sex. Und ich habe dafür Geld bekommen. Ist das verboten?”) werden aufgegriffen bis hin zur Weiterleitung zu Unterstützungsangeboten.

Im Moment sind die Texte in deutscher, englischer, arabischer und persischer Sprache verfügbar. Weitere Sprachen sowie eine Fortsetzung der Fragen sind in Planung.

Die Kärtchen zur Bewerbung des Infoportals kann man in ihrer ersten Auflage ab einer Mindestbestellmenge von 100 Stück kostenlos bestellen bei
ab@amyna.de.

Wir würden uns über viele Unterstützer und Unterstützerinnen freuen, die durch diese Kärtchen das Infoportal bei minderjährigen Flüchtlingen publik machen.

Verletzliche Flüchtlingskinder

Ende Dezember 2015 wurde von AMYNA eine Broschüre für Einrichtungen und Fachkräfte der Flüchtlingshilfe, die für Ehrenamtliche zuständig sind, veröffentlicht.

Diese Broschüre können Sie hier auch online ansehen und herunterladen:
Broschüre “Verletzliche Flüchtlingskinder” (PDF)

Sie können die Broschüre auch in der Printversion bestellen; in München kostenfrei gegen Versandkosten, außerhalb Münchens Stück 1,- € zzgl. Versandkosten.

In der Broschüre wird auf einige Materialien verwiesen. Diese finden Sie untenstehend.

Gesprächsleitfäden zur Auswertung der Probezeit

Nachdem die ehrenamtliche Person einige Zeit in der Betreuungsarbeit mit Flüchtlingskindern bzw. Jugendlichen tätig war, ist ein Gespräch zur Auswertung der bisherigen Arbeit mit allen Beteiligten notwendig. Diese Gespräche sollten nach ein paar Monaten stattfinden. Sie sollen dazu beitragen, die Betreuung zu verbessern und den Ehrenamtlichen, den Mädchen und Jungen, sowie den Eltern Unterstützungs-, Reflexions- und Rückmeldemöglichkeiten zu bieten.

Sie dienen aber auch dazu, zu prüfen, ob die vereinbarten Ziele und Schutzvereinbarungen passend sind, ob diese verändert werden müssen oder ob sie u.U. nicht eingehalten wurden.

Deutliche Signale an alle Beteiligten, dass auch kritische Anmerkungen sein dürfen, erleichtern es, mögliche schwierige Punkte anzusprechen oder vielleicht sogar Grenzverletzungen zu thematisieren.

Hier finden Sie Fragebögen zur Auswertung der Probezeit als Orientierungshilfe für Ihre Gespräche.

Gesprächsleitfaden für Ehrenamtliche (PDF)

Gesprächsleitfaden für Mädchen/Jungen (PDF)

Gesprächsleitfaden für Eltern (PDF)

Fragebogen zur Bewertung des Ehrenamts für Verantwortliche (PDF)

Literatur zum Weiterlesen (PDF)

Weitere Fragebögen für das Einstellungsverfahren und sonstige Arbeitsmaterialien finden Sie in unserem Buch
Verletzliche Patenkinder – Prävention von sexuellem Missbrauch in Patenschaftsprojekten – Ein Praxisbuch.

 

 

Broschüre “Verletzliche Flüchtlingskinder”

cover_verletzliche_fluechtlingskinderEine Broschüre für Einrichtungen und Fachkräfte, die für Ehrenamtliche zuständig sind (nicht für Ehrenamtliche).

Sie können die Broschüre in der Printversion bestellen; in München kostenfrei gegen Versandkosten, außerhalb Münchens Stück 1,- € zzgl. Versandkosten.

Einzelbestellungen gegen frankierten Rückumschlag und beigelegter Briefmarke.

 

Sie können die Broschüre auch direkt hier herunterladen:

Broschüre “Verletzliche Flüchtlingskinder – Prävention sexualisierter Gewalt in der Flüchtlingshilfe” (PDF, 3,77 MB)

 

Weitere Broschüren/Faltblätter


Broschüre "Inklusion bei der Prävention von sexuellem Missbrauch"

Impulse für die Umsetzung inklusionssensibler Präventionsmaßnahmen…

Broschüre "Verletzliche Flüchtlingskinder"

Eine Broschüre für Einrichtungen und Fachkräfte, die für…

Elternbroschüre "Wie kann ich mein Kind schützen?"

Elternbroschüre: "Wie kann ich mein Kind schützen?" Für Eltern…

Faltblätter

Faltblatt "Sexueller Missbrauch durch Betreuungspersonen" Sie…

#3fachSmile

AMYNA ist seit Kurzem Teil von AmazonSmile! Pünktlich zur Weihnachtszeit trifft es sich gut:

AmazonSmile ist ein Jahr alt geworden und dankt allen teilnehmenden Organisationen mit einer Aktion: Im Zeitraum vom 1. bis einschließlich 24. Dezember 2017 unterstützt Amazon teilnehmende, soziale Organisationen mit 1,5% statt der üblichen 0,5% des Preises der qualifizierten Einkäufe, die Kunden bei smile.amazon.de tätigen. Wie gewohnt fallen keine Kosten für Kunden oder Organisationen an.

Einfach auf die Seite https://smile.amazon.de/ref=smi_ext_ch_143-210-40358_dl?_encoding=UTF8&ein=143-210-40358&ref_=smi_chpf_redirect&ref_=smi_ext_ch_143-210-40358_cl gehen und losshoppen!

 

Refu-Tips: Neue Fragen und Antworten im Herbst / Winter 2017

Nur noch vier Wochen bis zu den Weihnachtsferien – kurz vor den Ferien dürfen wir Ihnen heute noch einmal von neuen Fragen im III. Quartal des Jahres berichten!

Unter 18 – Fragen?

Fragen haben sicherlich viele junge geflüchtete Menschen, die neu in Deutschland ankommen oder angekommen sind. Sie erleben zahlreiche Veränderungen in ihrem Leben, angefangen beim sozialen Umfeld und ihrem Zuhause, das sie verlassen mussten, bis hin zu den sie umgebenden gesellschaftlichen Normen in der Aufnahmegesellschaft.

Die sich daraus ergebenden Unsicherheiten, eine häufig stark verminderte Eigenschutzfähigkeit und mangelnde oder rigide Sexualerziehung sind hohe Risikofaktoren für das Erleben sexueller Gewalt, die häufig bei Flüchtlingskindern und -jugendlichen auftreten. Meistens kommen diese aus Gesellschaften, in denen Sexualität kein Thema für Kinder und Jugendliche, bzw. vor der Ehe ist.

Aus dem dritten Quartal 2017 können Sie auf www.refu-tips.de zum Beispiel Antworten auf folgende Fragen finden:

„Mein Onkel hat zu mir (14, Junge) gesagt, dass ich krank werden kann, wenn ich mich zu oft selbst befriedige. Ich mache das jeden Tag mindestens einmal. Ist das ungesund?

„Ich (14, Mädchen) hatte bisher dreimal meine Periode. Dazwischen war immer ungefähr ein Monat Pause. Jetzt kam aber seit vier Monaten kein Blut mehr. Bin ich krank?“

„Ich (15 Jahre alt) möchte meinem festen Freund gerne ein sexy Bild von mir schicken. Ich habe darauf kein Oberteil und keinen BH an. Meine Freundin sagt: Ich soll das nicht machen. Was spricht dagegen?“

„Ich (17, Mädchen) habe gestern Alkohol getrunken. Dann hat mich ein Freund an der Brust und zwischen den Beinen angefasst. Ich wollte das nicht. Aber ich konnte nichts sagen, meine Zunge war ganz schwer. Meine Freundin sagt: Das passiert, wenn man Alkohol trinkt. Bin ich selbst schuld?“

 

In einfacher Sprache werden grundlegende Informationen in Form von Fragen und Antworten für Jugendliche aufbereitet und es werden, wenn nötig, Unterstützungsangebote verlinkt.

Im Moment sind die Texte auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Somali und Tigrinya verfügbar. Eine Fortführung des Portals für das restliche Jahr ist in Planung, die Fragen werden vierteljährlich aktualisiert. Die Kärtchen zur Bewerbung des Infoportals können ab einer Mindestbestellmenge von 100 Stück kostenlos unter ab@amyna.de bestellt werden.

Unser Wunsch wäre, dass diese Informationen an so viele Jugendliche wie möglich weitergegeben werden. Deshalb würden wir Sie darum bitten, dass auch Sie unser Angebot des Infoportals verbreiten und weitergeben. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage auch noch weitere Informationen und / oder Kärtchen zu. Natürlich freuen wir uns auch immer über Rückmeldungen zu unserem Angebot. Wir freuen uns auch immer über Kooperationspartner*innen: Sie möchten gerne einen Text zuliefern? Treten Sie gerne mit Anja Bawidamann unter ab@amyna.de in Kontakt.

Schlagworte: Flüchtlingshilfe, Interkulturelle Prävention

 

 

AMYNA-Präventionspreis - Preisträgerinnen 2017

2017 Inobhutnahmestelle Rosamunde

2017 wurde die Inobhutnahmestelle „Rosamunde“ für Flüchtlingsmädchen des Internationalen Bundes (IB) dafür ausgezeichnet, dass die Mitarbeiterinnen innerhalb kurzer Zeit – in weniger als 2 Jahren – sowohl ein Schutzkonzept als auch ein kultursensibles sexualpädagogisches Konzept eingeführt haben. Als junge Einrichtung der Flüchtlingshilfe so engagiert Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz der Mädchen ein- und durchzuführen ist etwas Besonderes und besonders hervorzuheben.

AMYNA-Präventionspreis - Preisträgerinnen 2017

Vorne v.l.n.r.: Angela Hildebrand, Verena Wolf, Michaela Bröring (Rosamunde, Internationaler Bund), hinten v.l.n.r.: Rebecca Fertl (Ombudsfrau der “Rosamunde”), Anja Bawidamann (AMYNA e.V.)

Foto in Druckqualität (JPEG, 4,8 MB)

Fachvortrag zur Preisverleihung am 18.05.2017 (PDF, 271 KB)

 

Minderjährige Flüchtlinge

Minderjährige geflüchtete Mädchen und Jungen  brauchen besonderen Schutz vor sexueller Gewalt. Sie kommen in und ohne Begleitung ihrer Eltern. Die minderjährigen Mädchen und Jungen ohne Begleitung werden in der Jugendhilfe aufgenommen. Doch trotz der dort besseren Lebensbedingungen fehlen ihnen ihre Familie und vertraute Bezugspersonen, die ihnen in schwierigen Situationen Rückhalt geben können. Ohne diesen Halt erhöht sich das Risiko,  sexuelle Gewalt zu erfahren.

Mädchen und Jungen mit Begleitung leben oft  in einer  prekären Situation, auch mit ihren Eltern. Beengte Räume, Massenunterbringung und starke Fremdbestimmung prägen ihre Lebensbedingungen  und ihren Alltag. Zu sehen, dass ihre Eltern in vielen Situationen selbst schutzbedürftig sind, verringert den Selbstschutzfaktor dieser Kinder zusätzlich, denn starke Kinder brauchen starke Eltern. Deshalb versuchen wir mit unseren Angeboten, den Schutz für minderjährige Flüchtlinge zu verbessern.

Ansprechpartnerin

Parvaneh Djafarzadeh
Parvaneh DjafarzadehDipl.-Pädagogin, Interkulturelle Trainerin und Beraterin, Tel. 089 / 890 57 45 – 106Mail senden

Angebote von AMYNA

AMYNA hat bereits 2014 ein Factsheet zu diesem Thema zusammengestellt:

Factsheet von AMYNA zur Situation von (unbegleiteten) minderjährigen Flüchtlingen in Bezug auf sexuelle Gewalt (PDF, 105 KB)

Wir bieten für Fachkräfte, die mit Flüchtlingen und insbesondere umF arbeiten, verschiedene Hilfen an:

Angebote von AMYNA zur Verbeserung des Schutzes (unbegleiteter) minderjähriger Flüchtlinge vor sexeller Gewalt (PDF, 84 KB)

Kriterien für Dolmetscher- und Übersetzungsarbeit (PDF, 60 KB)

Unter 18 – Fragen?

Fragen haben sicherlich viele junge geflüchtete Menschen, die neu in Deutschland ankommen. Sie erleben viele Veränderungen in ihrem Leben, angefangen beim sozialen Umfeld und ihrem Zuhause, das sie verlassen müssen, bis hin zu den sie umgebenden gesellschaftlichen Normen.

Für sie gibt es nun ein neues Infoportal von AMYNA:
www.refu-tips.de

In einfacher Sprache werden hier grundlegende Fragen für Jugendliche beantwortet wie „Ich bin in ein Mädchen verliebt. Ich möchte so gerne eine Beziehung mit ihr. Was tue ich?” oder „Darf ich Sex haben?”. Auch spezielle Situationen wie Schwangerschaft (und in dem Zuge „Wie geht es jetzt weiter?”) oder Prostitution („Ich hatte schon Sex. Und ich habe dafür Geld bekommen. Ist das verboten?”) werden aufgegriffen bis hin zur Weiterleitung zu Unterstützungsangeboten.

Im Moment sind die Texte in deutscher, englischer, arabischer und persischer Sprache verfügbar. Weitere Sprachen sowie eine Fortsetzung der Fragen sind in Planung.

Die Kärtchen zur Bewerbung des Infoportals kann man in ihrer ersten Auflage ab einer Mindestbestellmenge von 100 Stück kostenlos bestellen bei
ab@amyna.de.

Wir würden uns über viele Unterstützer und Unterstützerinnen freuen, die durch diese Kärtchen das Infoportal bei minderjährigen Flüchtlingen publik machen.

Verletzliche Flüchtlingskinder

Ende Dezember 2015 wurde von AMYNA eine Broschüre für Einrichtungen und Fachkräfte der Flüchtlingshilfe, die für Ehrenamtliche zuständig sind, veröffentlicht.

Diese Broschüre können Sie hier auch online ansehen und herunterladen:
Broschüre “Verletzliche Flüchtlingskinder” (PDF)

Sie können die Broschüre auch in der Printversion bestellen; in München kostenfrei gegen Versandkosten, außerhalb Münchens Stück 1,- € zzgl. Versandkosten.

In der Broschüre wird auf einige Materialien verwiesen. Diese finden Sie untenstehend.

Gesprächsleitfäden zur Auswertung der Probezeit

Nachdem die ehrenamtliche Person einige Zeit in der Betreuungsarbeit mit Flüchtlingskindern bzw. Jugendlichen tätig war, ist ein Gespräch zur Auswertung der bisherigen Arbeit mit allen Beteiligten notwendig. Diese Gespräche sollten nach ein paar Monaten stattfinden. Sie sollen dazu beitragen, die Betreuung zu verbessern und den Ehrenamtlichen, den Mädchen und Jungen, sowie den Eltern Unterstützungs-, Reflexions- und Rückmeldemöglichkeiten zu bieten.

Sie dienen aber auch dazu, zu prüfen, ob die vereinbarten Ziele und Schutzvereinbarungen passend sind, ob diese verändert werden müssen oder ob sie u.U. nicht eingehalten wurden.

Deutliche Signale an alle Beteiligten, dass auch kritische Anmerkungen sein dürfen, erleichtern es, mögliche schwierige Punkte anzusprechen oder vielleicht sogar Grenzverletzungen zu thematisieren.

Hier finden Sie Fragebögen zur Auswertung der Probezeit als Orientierungshilfe für Ihre Gespräche.

Gesprächsleitfaden für Ehrenamtliche (PDF)

Gesprächsleitfaden für Mädchen/Jungen (PDF)

Gesprächsleitfaden für Eltern (PDF)

Fragebogen zur Bewertung des Ehrenamts für Verantwortliche (PDF)

Literatur zum Weiterlesen (PDF)

Weitere Fragebögen für das Einstellungsverfahren und sonstige Arbeitsmaterialien finden Sie in unserem Buch
Verletzliche Patenkinder – Prävention von sexuellem Missbrauch in Patenschaftsprojekten – Ein Praxisbuch.

 

 

Broschüre “Verletzliche Flüchtlingskinder”

cover_verletzliche_fluechtlingskinderEine Broschüre für Einrichtungen und Fachkräfte, die für Ehrenamtliche zuständig sind (nicht für Ehrenamtliche).

Sie können die Broschüre in der Printversion bestellen; in München kostenfrei gegen Versandkosten, außerhalb Münchens Stück 1,- € zzgl. Versandkosten.

Einzelbestellungen gegen frankierten Rückumschlag und beigelegter Briefmarke.

 

Sie können die Broschüre auch direkt hier herunterladen:

Broschüre “Verletzliche Flüchtlingskinder – Prävention sexualisierter Gewalt in der Flüchtlingshilfe” (PDF, 3,77 MB)

 

Weitere Broschüren/Faltblätter


Broschüre "Inklusion bei der Prävention von sexuellem Missbrauch"

Impulse für die Umsetzung inklusionssensibler Präventionsmaßnahmen…

Broschüre "Verletzliche Flüchtlingskinder"

Eine Broschüre für Einrichtungen und Fachkräfte, die für…

Elternbroschüre "Wie kann ich mein Kind schützen?"

Elternbroschüre: "Wie kann ich mein Kind schützen?" Für Eltern…

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