Schule gegen sexuelle Gewalt – Angebote für Schulen außerhalb München

Sexueller Missbrauch und Prävention

In diesem Modul wird das erforderliche Grundwissen vermittelt. Dieses Modul sollten Sie auf jeden Fall buchen, wenn Sie sich bisher noch nicht bzw. kaum mit sexuellem Missbrauch auseinander gesetzt haben.

Dem Schutzauftrag nachkommen – Hilfen zur Umsetzung der Art. 31 BayEUG und §4 KKG

Dieses Modul erläutert die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung und die dann zu beschreitenden Wege. Ziel ist es, durch die Erarbeitung eines idealtypischen Ablaufs nach Art. 31 BayEUG mit Berücksichtigung des §4 KKG allen Beteiligten Handlungssicherheit zu vermitteln, falls ein Verdacht auftaucht. Die Besonderheiten von sexuellem Missbrauch als Form der Kindeswohlgefährdung werden berücksichtigt.

Nähe und Distanz in der Schule

Dieses Modul hilft Unsicherheiten zu klären, damit Kollegien sich wieder die erforderliche professionelle Sicherheit im nahen Umgang mit Kindern erarbeiten können.

Partizipation und Beschwerdemanagement

Der Schutz vor sexuellem Missbrauch an Schulen wird allerdings wesentlich durch Möglichkeiten der Partizipation und Beschwerde bestimmt. Dieses Modul hilft bei folgenden Fragen: Welche Möglichkeiten für Partizipation und Beschwerde sind an Schulen möglich? Wie kann eine Mitgestaltung des Schulalltags aussehen? (Beispiel: Hausordnung, exemplarisches Thema: Kleidung bzw. Kleiderordnung der Schüler*innen) Wie können die Möglichkeiten der Beschwerde für Kinder, Eltern und Mitarbeitende verbessert werden?

Sexuelle Übergriffe durch Kinder und Jugendliche verhindern

Dieses Modul bietet in einem Vortrag mit Workshops zur Fallarbeit (nach Wunsch) einen Überblick zur sexuellen Entwicklung von Kindern bzw. Jugendlichen und Hilfestellungen, wie an der Schule mit Grenzverletzungen umgegangen werden kann. Die Richtlinien zur Familien- und Sexualerziehung werden ergänzend vorgestellt, eine ausgiebige Beschäftigung mit den Richtlinien können durch einen weiteren Baustein dazu gebucht werden.

Familien- und Sexualerziehung neu gedacht

Seit Einführung der neuen Richtlinien zur Familien- und Sexualerziehung entstehen immer wieder Fragen und Unsicherheiten zur Umsetzung: Wie kann ich diese Inhalte sinnvoll in meinem schulischen Alltag integrieren? Welche Worte verwende ich zur Vermittlung von nicht-biologischen Inhalten? Wie passen diese Themen in meinen Unterricht? Wieso muss ich diese Inhalte genau jetzt einbauen? Diese Fragen werden hier bearbeitet.

Gut gerüstet für das Handeln im Krisenfall

Dieses Modul hilft der Schule, sich mit dem „worst case“, also der Vermutung, dass sich ein*e Mitarbeiter*in gegenüber einem Kind sexuell grenzverletzend verhalten hat, in Ruhe und konzentriert auseinander zu setzen und trägt dadurch dazu bei, dass alle Mitarbeitenden den vorgeschriebenen Krisenplan kennen und Handlungssicherheit entwickeln können.

„NEIN-sagen“ reicht nicht! – Präventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Die Prävention von sexueller Gewalt gehört bereits ab der Grundschule zu den Vermittlungsaufgaben von Lehrkräften. Mit diesem Modul wird ein grundlegendes Verständnis von Präventionsarbeit mit Kindern bzw. Jugendlichen vermittelt und es werden konkrete praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag aufgezeigt.

Elternarbeit in Bezug auf die Prävention von sexuellem Missbrauch

Nur  wenn beide Parteien ausreichend Informationen über die Haltungen, Einstellungen und Arbeitsweisen des jeweils anderen besitzen, kann eine gute Kooperation entstehen. Ziel dieses Moduls ist es, alltagstaugliche Ideen für die Elternarbeit in Bezug auf die Prävention von sexuellem Missbrauch zu entwickeln.

Aufdeckung von sexuellem Missbrauch unterstützen

Die Dunkelziffer bei sexuellem Missbrauch ist sehr hoch. Nicht zuletzt deswegen, weil viele Kinder nicht wissen, wem sie wann und wo davon berichten können. Zahlreiche Betroffene können erst als Erwachsene über den sexuellen Missbrauch in der Kindheit sprechen. So bleibt Hilfe für betroffene Kinder aus, wo sie dringend erforderlich wäre. Dieses Modul zeigt Wege auf, wie in Schulen Rahmenbedingungen geschaffen und Signale gegeben werden können, die es Kindern erleichtern, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Prävention 2.0

Dieses Modul stellt sowohl Nutzungsmöglichkeiten und Reize des web 2.0 für Kinder und Jugendliche dar, als auch Basisinformationen zu „Cybergrooming“ und sexueller Gewalt im Internet. Darauf aufbauend werden die Möglichkeiten zur Prävention von sexueller Gewalt im Internet und nützliche Websites und Methoden zur Prävention vorgestellt.

  • Format

    Fortbildung

  • Zielgruppe

    Lehrkräfte und Schulleitungen

  • Ort

    In Ihrer Einrichtung (Inhouse-Schulung)

  • Dauer

    Nach Vereinbarung

  • Termin

    Nach Vereinbarung

  • Kosten

    Nach Vereinbarung

  • Infos und Anfragen

    Per E-Mail an  projekte@amyna.de oder telefonisch 089/ 890 57 45-131

Referentinnen

Christine Rudolf-Jilg
Christine Rudolf-JilgDipl. Sozialpädagogin (FH), ComputermedienpädagoginMail senden
Anja Bawidamann
Anja BawidamannSozialpädagogin (B.A.), Sexualpädagogin (isp)Mail senden

Das könnte Sie auch interessieren

Präventionspreis sucht Unterstützer*innen

Präventionspreis sucht Unterstützer*innen Auch in diesem Jahr…

Prävention macht Schule!