Verletzliche Patenkinder

Prävention von sexuellem Missbrauch in Patenschaftsprojekten

Patenschaftsprojekte sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen, einige sprechen gar von einem „Gründungsboom“. Akteur*innen sind große und kleine freie Träger, aber auch Kommunen. Häufig geht es um Patenschaften in sogenannten „1:1-Kontakten“, sprich ein*e Pat*in hat ein Patenkind, das er bzw. sie betreut. Untersuchungen zeigen, dass beide in der Regel davon profitieren. Also nur Anlass zur Freude?

Aus der Täterforschung wissen wir Einiges über die Strategien von Täter*innen, was bei Patenschaftsprojekten hellhörig werden lässt. Patenschaftsprojekte – also (auch) eine Spielwiese für Pädokriminelle? Welche Gefahren können bei der Vermittlung von Pat*innen und Patenkindern entstehen und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es?

Zahlreiche Träger von Patenschaftsprojekten sind sich der Problematik mittlerweile deutlich bewusst, benötigen allerdings Hinweise aus der Präventionsarbeit, mit welchen Maßnahmen den Gefahren vorgebeugt werden kann.

Der Vortrag zeigt einen grundsätzlichen Problemaufriss und stellt Möglichkeiten vor, die sich in der Präventionsarbeit mit Patenschaftsprojekten bewährt haben.

Christine Rudolf-Jilg

Referentin

Christine Rudolf-JilgDipl. Sozialpädagogin (FH), ComputermedienpädagoginMail senden
  • Format

    Vortrag

  • Zielgruppe

    Vermittlungsstellen von Patenschaftsprojekten, Vereine, Verantwortliche für Patenschaftsprojekte

  • Ort

    Der Vortrag kann bei Ihnen stattfinden. Sie können aber auch gegen einen Aufpreis die Räume von AMYNA nutzen.

  • Dauer

    2,5 Stunden

  • Termin

    Nach Vereinbarung. Mit Wartezeiten muss gerechnet werden.

  • Kosten

    Nach Vereinbarung

  • Infos und Anfragen

    Per E-Mail an crj@amyna.de oder telefonisch 089/ 890 57 45-113

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