2008 Städtische Kinderkrippen im Sozialreferat

2008 wurde der Präventionspreis den städtischen Kinderkrippen im Sozialreferat für nachhaltiges und engagiertes Umsetzen von Präventions- und Interventionsmaßnahmen zuerkannt.

Laudatio als PDF

Preisverleihung AMYNA Präventionspreis – Laudatio

22.04.2008

20086 praeventionspreis_2008_1 praeventionspreis_2008_2

Text der Laudatio (gehalten von Sibylle Härtl und Adelheid Unterstaller, beide MitarbeiterInnen bei AMYNA, Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch)

(es gilt der gesprochene Text)

Sehr geehrte Preisträgerinnen,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie ganz herzlich zur Verleihung des Präventionspreises hier bei AMYNA begrüßen.

Meine Kollegin Frau Unterstaller und ich freuen uns ganz besonders, dass die Mitfrauenversammlung des Vereins mit einstimmigem Beschluss unserem Vorschlag gefolgt ist, dem „Bereich Kinderkrippen der Abteilung Kindertagesbetreuung“ des Stadtjugendamtes den diesjährigen AMYNA-Präventionspreis zu verleihen.

Liebe Frau Berchtold, liebe KollegInnen aus dem Kinderkrippenbereich, meine Kollegin Frau Unterstaller und ich hatten in den letzten zehn Jahren viele Gelegenheiten den Bereich „Kinderkrippen des Stadtjugendamtes“ kennen zu lernen. In diesen Zusammenhängen haben viele von Ihnen mit uns beiden gearbeitet, daher dachten wir uns, Sie bekommen uns auch diesmal im Doppelpack. Wir haben also die Freude, heute gemeinsam die Laudatio auf Sie halten zu dürfen.

Ich werde nun zuerst kurz aufzeigen, an welchen Punkten wir in den letzten 10 bis 12 Jahren die Entwicklung der Kinderkrippen im Sozialreferat verfolgen konnten und was uns in diesen Jahren verbunden hat.

Als wir in den neunziger Jahren die erste Fortbildung mit dem Titel „Für Prävention ist es nie zu früh“ mit Krippenpersonal durchführten, bekamen wir von unserer Umwelt oft verwunderte und von Vorurteilen geprägte Reaktionen: „Ihr arbeitet mit Kinderkrippen? Ich würde mein Kind nie in eine Krippe geben“, sagte eine Freundin und: „Prävention mit Säuglingen – wie soll das denn gehen? Sollten uns diese negativen Reaktionen von anderen Fachkräften und FreundInnen irgendwie verun-sichert haben, so zeigten bereits die ersten Stunden der ersten Fortbildung, dass wir mit unserer Fortbildung „Für Prävention ist es nie zu früh“ in Ihren Einrichtungen goldrichtig lagen.

Was sich uns in Folge bot, war absolut faszinierend und unterschied sich deutlich von dem, was wir vorher in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung für ältere Kinder kennen gelernt hatten.

In dieser Fortbildung fanden sich nämlich überdurchschnittlich viele Kolleginnen, die uns deutlich vor Augen führten, wie wichtig es ihnen ist,

  • Mädchen und Jungen ganzheitlich mit all ihren Facetten wahrzunehmen,
  • Kinder als kleine Persönlichkeiten zu betrachten und zu achten,
  • äußerst kreativ daran zu gehen, zu verstehen, was gerade auch Kinder im vorsprachlichen Bereich durch Weinen, Lachen, Strampeln, Wegdrehen mitzuteilen versuchen
  • und nicht zuletzt haben wir Kolleginnen vorgefunden, die sich nicht scheuen, im Ernstfall auch Hilfemaßnahmen für die Kleinen einzuleiten.

Dieses Bild wurde uns in späteren Veranstaltungen immer und immer wieder bestätigt, aber dazu später mehr.

Es blieb also nicht bei dieser einen Fortbildung. Bis zum heutigen Tag gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die wir für den Bereich Kinderkrippen erarbeitet und konzipiert haben. Die Abteilung Kinderkrippen zeigt damit, wie intensiv ihr Interesse an dem Thema „Prävention von sexuellem Missbrauch“ und Verbesserung des Schutzes von Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt ist.

Ich möchte Ihnen hier gerne kurz einige der Themen vorstellen, mit denen sich die KollegInnen aus dem Bereich Kinderkrippen in den letzten gut zehn Jahren auseinandergesetzt haben. Während sich die vorhin bereits erwähnte Fortbildung „Für Prävention ist es nie zu früh“ mit den pädagogischen Handlungsmöglichkeiten in der Kinderkrippe auseinandersetzte, zielten viele der weiteren Angebote darauf ab, Prävention auch strukturell zu verankern.

2001 wurde in München nach der Vergewaltigung eines Mädchens in einer Grundschule viel darüber diskutiert, welche Maßnahmen für eine Verbesserung des Schutzes von Kindern sinnvoll sind. Auch die Abteilung Kinderkrippen setzte sich in dieser Zeit mit der Frage auseinander, welche strukturellen, d.h. langfristig in die Organisationsstruktur verankerte, Maßnahmen zum Schutz von Kindern in den Kinderkrippen greifen können. Der Vortrag „Täterstrategien und daraus resultierende Präventionsmaßnahmen“ an dem 52 Leiterinnen und stellvertretende Leitungen teilnahmen, diente hier einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema.

Dies war jedoch nur der Anfang. Der Bereich Kinderkrippen arbeitete danach weiter an der Verbesserung der strukturellen Verankerung des Themas. Alle ein bis zwei Jahre wird mittlerweile die Fortbildung „Qualität durch Klarheit – Die Rolle der Leitung von Kinderkrippen beim Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt“ durchgeführt. Dieses Angebot wurde inzwischen von sicher 35 Leiterinnen und stellv. Leitungen wahrgenommen.

Danach folgte das Angebot „Prävention von sexuellem Missbrauch durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen“ v.a. für die Kolleginnen aus der Leitungsebene und der Steuerung. Damit setzte der Bereich Kinderkrippen ein Signal, dass der Schutz der Kleinen auch weiter gedacht wird, denn dieser Präventionsbereich zielt darauf ab, zu verhindern, dass pädosexuelle Täter und Täterinnen ihr Handlungsfeld als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Kinderkrippe suchen.

Neben dieser vielfältigen Auseinandersetzung, die von der Leitungsebene, in diesem Fall Frau Sterr als Zuständige für die Qualifizierung des Personals, initiiert und von dem Personal zahlreich angenommen wurde, gab es auch eine Reihe von Veranstaltungen, die direkt von den Teams der einzelnen Krippen organisiert waren. So wurden in den letzten 10 Jahren zahlreiche Teamfortbildungen und Elternabende zum Thema „Prävention von sexuellem Missbrauch durchgeführt“.

All dies gibt nur einen kleinen Einblick in die Themenvielfalt der Fortbildungen, mit denen sich das Personal aus den städtischen Kinderkrippen in den vergangenen Jahren auseinandergesetzt hat. Sie sehen, das Personal ist hier sehr aktiv. Aber was heißt das im Detail? Welche Grundlagen braucht es für die Prävention? Und wie wirkt sich das auf diese Prävention mit den Kindern aus? Wo setzen die städtischen Kinderkrippen an? Dazu wird Ihnen meine Kollegin Frau Unterstaller nun mehr erzählen.

Prävention ist ja ein anspruchsvolles Geschäft, wenn ich das mal so behaupten darf. Gab’s in den 80iger und 90iger Jahren noch die Vorstellung oder Hoffnung, Kinder könnten sich selbst vor sexuellem Missbrauch schützen, wenn ihre Widerstands-fähigkeit mit ein paar Rollenspielen gestärkt wird, so wurden wir alle spätestens durch die umfangreiche Forschung zu Tätern und deren Strategien Mitte der 90iger rasch und nachhaltig eines Besseren belehrt.

Das Wissen darum,

  • dass Täter keineswegs nur Fremde oder Väter sind, sondern beispielsweise auch an den Babysitter, den Kinderarzt oder den Schuldirektor gedacht werden muss,
  • dass nicht nur Männer Täter, sondern auch Frauen Täterinnen sein können,
  • dass Täter und Täterinnen sehr geplant vorgehen
  • und vor allem, dass sie mit ihren Strategien nicht nur in der Lage sind, die Kinder in die Missbrauchsdynamik zu verwickeln, sondern vielfach auch das soziale Umfeld der Kinder – Eltern wie pädagogische Fachkräfte – erfolgreich manipulieren,

hat den Präventionsgedanken nachhaltig verändert: Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen kann nicht in erster Linie heißen, den Mädchen und Jungen die Verantwortung für ihren eigenen Schutz zu übertragen. Prävention muss immer an vielen Stellen ansetzen, die Verantwortung liegt immer bei den Erwachsenen. Um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen, braucht es ein engmaschiges Netz von informierten und interessierten Erwachsenen, die wissen, worauf sie achten sollen und wie sie handeln können.

Im Zentrum steht nach wie vor die Stärkung von Mädchen und Jungen. Dass diese nicht in einmaligen Programmen, sondern nur im Alltag der Mädchen und Jungen wirklich nachhaltig geschehen kann, liegt eigentlich auf der Hand. An dieser Stelle verbindet sich Prävention von sexuellem Missbrauch auch mit anderen Fach-gebieten, beispielsweise mit der Suchtprävention oder der Resilienzforschung, also dem Fachgebiet, das sich mit der Frage beschäftigt welche Stärken und Kompetenzen den Kindern am besten helfen, Risikolagen ihrer Entwicklung zu bewältigen.

Daneben liegt es in der Verantwortung der Erwachsenen, darauf zu achten, dass Dritte in ihrer Gegenwart die Grenzen der Kinder, die sich in ihrem Verantwortungs-bereich befinden, achten. Es ist bekannt, dass viele Täter und Täterinnen, Kinder und deren Umfeld mit kleineren Grenzverletzungen austesten, dass also erste Übergriffe durchaus vor den Augen anderer Erwachsener stattfinden können. Das offensive Eintreten von Erwachsenen für die Rechte von Kindern und für die Achtung der Grenzen der Kinder ist eine nicht zu unterschätzende präventive Strategie.

Und hier geht es um alle Kinder, egal ob Mädchen oder Junge, egal welche Herkunft und welchen sozialen Hintergrund ein Kind mitbringt, egal welche Fähigkeiten und Behinderungen ein Kind hat. Jedes Kind ist es wert, dass wir für seinen Schutz eintreten.

Darüber hinaus liegt es in der Verantwortung von Institutionen, dafür Sorge zu tragen, dass sich pädosexuelle Täter und Täterinnen nicht als MitarbeiterInnen oder als PraktikantInnen Zugang zu einer Einrichtung verschaffen können. Auch hier wurden in den letzten Jahren u.E. wirkungsvolle präventive Strategien entwickelt, die Einrichtungen diesem Problem entgegensetzen können.

Nicht zuletzt braucht Prävention immer auch „Interventionskompetenz“. D.h. Erwachsene, die ein Kind schützen wollen, müssen auch wissen, was sie tun, wenn ein Kind sich ihnen anvertraut oder wenn sie andere Anhaltspunkte haben, die auf einen sexuellen Missbrauch hindeuten könnten. Sie müssen wissen, wie sie das Kind selbst unterstützen können, wie sie den weiteren Schutz des Kindes gewährleisten können, an wen sie sich wenden können, welche Fehler sie vermeiden sollten und welche weiteren Schritte sinnvoll sind.
Nimmt eine Institution den Auftrag Prävention ernst, dann reicht es also bei weitem nicht, dieses Feld an eine einzelne Mitarbeiterin zu delegieren. Auf jeder Ebene der Einrichtung müssen Bedingungen geschaffen werden, die eine verbindliche Verankerung des Präventionsgedankens ermöglichen. Und damit wird vielleicht auch schon deutlich, was dieser fachliche Exkurs in einer Laudatio soll:

Sehr geehrte Frau Berchtold, liebe Frau Sterr, liebe Fachbereichsleiterinnen und all die anderen, die zum Gelingen der Arbeit des Fachbereichs Kinderkrippen beitragen: bereits zu Beginn unserer Zusammenarbeit haben wir bei Ihnen Bedingungen vorgefunden, die einen „fruchtbaren Boden“ für die Prävention von sexuellem Missbrauch darstellten.

Als wir Ende der 90iger Jahre die ersten Fortbildungen mit den Krippen-mitarbeiterinnen durchgeführt haben, war Ihr Modellprojekt „Sucht beginnt im Kleinen“, das Sie in sieben Ihrer Krippen durchgeführt und evaluiert haben, bereits abgeschlossen. Dass die dort erarbeiteten Grundsätze nicht nur auf dem Papier standen, sondern von den Erzieherinnen ernst genommen und umgesetzt wurden, konnten wir bei den Fortbildungen immer wieder feststellen. Dass z.B. Prävention ein kontinuierlicher Prozess sein muss, in den Kinder, Eltern und Fachkräfte gleichermaßen einbezogen werden müssen und dass dieser Prozess in frühester Kindheit begonnen werden muss, war für die Teilnehmerinnen bereits eine Selbst-verständlichkeit.

Auch dass eine gut begleitete Eingewöhnungszeit der Kinder in ihr Krippenleben ein wichtiger Ausgangspunkt für jegliche Art der Prävention ist, weil Krippenkinder Zeit brauchen, verlässliche Bindungen aufzubauen und gute Präventionsarbeit eben diese Bindungen braucht, ist bei den Mitarbeiterinnen der Krippen der Fachabteilung, mit denen wir in den vergangenen Jahren zu tun hatten, ein wesentliches Gütekriterium. An viele der bereits in den Einrichtungen erarbeiteten und umgesetz-ten Inhalte der Suchtprävention konnten wir mit unseren Inhalten nahtlos „andocken“.

Seit 2003 arbeiten wir mit Leiterinnen und stellvertretenden Leiterinnen der Krippen zum Thema „Die Rolle der Leitung beim Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch“. Schwerpunkt ist das Vorgehen bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch – seit dem vergangenen Jahr auf der Grundlage des §8a SGB VIII. Von Anfang an war es für uns eine große Freude bei diesen Fortbildungen auf kompetentes und motiviertes Leitungspersonal zu treffen, was keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist. In solchen Zusammenhängen ist ein themenzentriertes, zielorientiertes und gewinnbringendes Arbeiten möglich, nicht zuletzt deshalb, weil die Umsetzung der Fortbildungsergebnisse gewährleistet ist. Denn noch eines zeichnet den Fachbereich Kinderkrippen aus: eine funktionierende krippenübergreifende Zusammenarbeit. Schon während der Fortbildungen einigen sich die Leiterinnen darauf, wer welchen Inhalt in welche Arbeitsgruppe einbringt, damit daraus in Zukunft ein verbindlicher Standard wird.

Was in allen Fortbildungen für uns als Qualitätskriterium immer hervorstach: Auch wenn die Kinder selbst bei den Fortbildungen nicht anwesend waren, so standen sie und ihr Wohlergehen doch immer im Mittelpunkt und im Interesse der Fachkräfte.

Wenn sich in einer Abteilung gute und kompetente Fachkräfte zusammenfinden, so ist das nicht zufällig. Dahinter stehen Leitungskräfte wie Sie, mit einem hohen Anspruch an Qualität, die in der Lage sind gutes Personal zu binden, zu motivieren und die großen Wert auf kontinuierliche Weiterqualifikation legen.

Dass das Thema „Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch“ im Fachbereich Kinderkrippen einen so hohen Stellenwert einnimmt, liegt sicher nicht zuletzt daran, dass die Ebene Abteilungsleitung das Thema sehr ernst nimmt. In verschiedenen Treffen und Veranstaltungen mit Frau Berchtold als Bereichsleitung, mit der Fachstelle für Fortbildung – Frau Sterr und verschiedenen Fachbereichsleitungen in den Regionen wurde für uns immer wieder das große Interesse deutlich, das Thema nachhaltig auf den unterschiedlichen Ebenen zu verankern und die Umsetzung der erarbeiteten Handlungsstrategien zu gewährleisten. Dies gilt auch für das Thema „Missbrauch durch Professionelle in Institutionen“ und der damit zusammenhängenden Verantwortung, dafür Sorge zu tragen, dass pädosexuelle Täter und Täterinnen sich nicht als MitarbeiterInnen Zugang zu einer Einrichtung verschaffen können. Und nicht zuletzt geht es Ihnen auch darum, Strukturen zu schaffen, die bei einem Verdacht auf einen sexuellen Missbrauch, ein rasches und kompetentes Handeln im Interesse eines Kindes möglich machen.

Genau das braucht Prävention: Fachkompetenz und Engagement in allen Bereichen und auf allen Ebenen, Menschen wie Sie, die das Thema ernst nehmen. Nur so kann der Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt gelingen!

Aber: Dies alles kostet Geld, Zeit, ausreichend Raum und qualifiziertes Personal. Leider wird dies nicht immer in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Wir leben in einer Zeit, in der vor allem viel über die „Quantitäten“ von Kinderbetreuung diskutiert wird:

  • Ab welchem Alter soll eine Betreuung angeboten werden?
  • Wie viele Betreuungsplätze werden gebraucht?
  • Was für einen Versorgungsgrad haben wir erreicht?

Sicher, auch dies sind wichtige Themen.

Was aber vielfach auf der Strecke bleibt, ist eine Diskussion über die Qualität der Betreuung und hier gerade auch die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Betreuung gerade der Kleinsten in unserer Gesellschaft. Eine Diskussion, die wir uns vermehrt wünschen würden.

Meine Kollegin hat es gerade dargelegt, wie wichtig es ist, Zeit zu haben um stabile und verlässliche Bindungen mit den Mädchen und Jungen aufzubauen. Eine Voraussetzung, die für alle weiteren Lernschritte ein zentrales Moment ist. Wie wichtig es ist, Zeit (und damit auch Geld) zu investieren, um für die Kinder Bedingungen zu schaffen, die die Kinder befähigen, eigene Potentiale auszubauen um mit zunehmendem Alter eigene Widerstandspotentiale entwickeln zu können. Und das gilt für jedes Kind, egal was es mitbringt – welchen Förderbedarf es auch hat. Das Stadtjugendamt der LH München hat im Bereich Kinderkrippen hier sehr gute Maßstäbe gesetzt und ein qualitativ hochwertiges Angebot geschaffen.

Deshalb wünschen wir Ihnen, liebe Frau Berchtold, liebes Team – und natürlich auch den Jungen und Mädchen in Ihren Einrichtungen – , dass Sie auch in Zukunft auf PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen hoffen können, die die Qualität und Qualifikation der Einrichtungen gerade für die Kleinsten sehr hoch bewerten.

Wir wünschen Ihnen, dass Ihre Arbeit auch in Zukunft

  • wertgeschätzt wird,
  • weiter unterstützt wird,
  • angemessen ausgestattet wird

und andere Träger – also die Konkurrenzprodukte – an Ihren qualitativen Maßstäben gemessen werden.

Wir freuen uns nun, Ihnen Frau Berchtold, stellvertretend für den Bereich Kinderkrippen der Abteilung Kindertagesbetreuung des Stadtjugendamtes der LH München den Präventionspreis überreichen zu dürfen.