Ist das auch bei uns möglich?

Besser informiert sein, besser vorbeugen – Schutz vor sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund

Diesen Elternabend bieten wir Eltern mit Migrationshintergrund mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter an.

Sexuellen Missbrauch gibt es in allen Kulturen

Es gibt jedoch Kulturen, in denen das Sprechen darüber tabu ist. Für viele Eltern mit Migrationshintergrund ist dieses Thema mit einer besonderen Angst verbunden, die mit Fremdheit zusammenhängt.

Viele migrierte Eltern machen erst in Deutschland die Erfahrung, dass über sexuellen Missbrauch offener gesprochen wird, als sie es gewöhnt sind. Auch ist für sie die Suche nach Hilfe in einem Land, in dem sie nicht groß geworden sind und in dem sie sich mit vielen gesellschaftlichen Strukturen nicht genügend auskennen, oft sehr schwierig.

Manche haben eventuell vor Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen ihrer Kinder Angst, weil sie z.B. beim Sport, in Kindergruppen, Jugendzentren, bei Partys oder Treffen mit Freunden die Gefahr von sexuellen Übergriffen fürchten. Andere mögen ihre Kinder nur engen Verwandten und Bekannten anvertrauen, weil sie keine fremden Einflüsse auf ihre Kinder zulassen wollen. Einige Eltern mit Migrationshintergrund sind der Meinung, dass Kinder in ihrer Kultur gut genug behütet aufwachsen, weil sie nicht zur Freizügigkeit erzogen werden und daher auch keine Gefahr für sexuellen Missbrauch besteht.

Leider können sexuelle Übergriffe mit diesen Vorstellungen und Maßnahmen nicht sicher verhindert werden. Sexueller Missbrauch kann auch von vertrauten Personen ausgeübt werden.

Prävention hilft

Eltern können sich informieren, vorbereiten und stark machen. Sie können für eine präventive Erziehung Orientierungshilfen bekommen und sich damit befassen, was ihre Töchter und Söhne brauchen, um selbstbewusster zu werden. So kann es helfen, die eigenen Rechte zu kennen und bei einem eventuellen sexuellen Übergriff genügend Vertrauen zu haben, um sich den Eltern oder einer anderen Bezugsperson mitteilen zu können.

Information ist der erste Schritt, um Kinder besser schützen zu können

Eltern, egal aus welcher Kultur, benötigen Wissen und Rat, was sie am besten tun und worauf sie achten können, damit ihre Kinder besser geschützt sind.

Parvaneh Djafarzadeh

Referentin

Parvaneh DjafarzadehDipl. Pädagogin, interkulturelle Trainerin und BeraterinMail senden
  • Zielgruppe

    Mütter und Väter mit Migrationshintergrund von Kindern im Kindergartenalter

  • Gruppengröße

    Möglichst 6–25 Personen

  • Ort

    Der Elternabend kann in den Räumen Ihrer Einrichtung stattfinden. Sie können dafür aber auch gegen einen geringen Aufpreis die Räume von AMYNA nutzen.

  • Dauer

    Ca. 2-3 Stunden

  • Terminanfragen

    Terminanfragen können Sie telefonisch 089/ 890 57 45-100, per Mail an info@amyna.de, per Post oder per Fax an uns richten.

  • Kosten

    Nach Vereinbarung. Nach der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Rechnung über die vereinbarten Kosten.

  • Buchung

    Wenn Sie sich für einen Elternabend entschieden haben, bekommen Sie von uns einen schriftlichen Vertrag, den Sie uns innerhalb von 14 Tagen unterschrieben zurückschicken.

  • Absage

    Bis vier Wochen vor dem vereinbarten Termin ist eine Absage Ihrerseits kostenlos möglich. Bei kurzfristigeren Absagen stellen wir eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung.

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