Monitoring-Bericht zur Prävention sexueller Gewalt veröffentlicht

Das Deutsche Jugendinstitut und der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs stellten am 4. September 2019 den Monitoring-Bericht zur Prävention sexueller Gewalt vor.

Über mehrere Jahre hinweg wurde der Stand der Entwicklung von Schutzkonzepten in Einrichtungen und Organisationen in Deutschland untersucht. Dabei waren verschiedenste pädagogische Einrichtungen von der KiTa bis zu Schulen und Internaten, genauso aber auch Kliniken, Praxen oder Sportvereine.

Im Monitoring werden viele Punkte deutlich, die auch wir aus unserer Präventionsarbeit kennen, so heißt es zum Beispiel in Punkt 6 der Kernergebnisse (vgl. Abschlussbericht: 10 ff.): „In nahezu allen Handlungsfeldern fanden sich Hinweise, dass die Einbindung in ein Netzwerk sowie eine Grundorientierung, die auf Partizipation setzt, die Entwicklung von Schutzkonzepten fördert. Gleiches gilt für eine systematische Herangehensweise an die Entwicklung von Schutzkonzepten mit einer Risiko- und Potenzialanalyse am Anfang.“

Auch wir bieten eine solche Analyse bereits seit Jahren an und haben gute Erfahrungen damit gemacht, Einrichtungen oder Träger von Beginn an in diesem Prozess zu unterstützen und zu begleiten.

Unser Angebot hierzu finden Sie unter: https://amyna.de/wp/beratung-von-traegerinnen-zur-entwicklung-und-einfuehrung-eines-schutzkonzeptes/

 

Ein weiteres Beispiel:

„Den Anstoß zur Schutzkonzeptentwicklung geben in fast allen Handlungsfeldern [im Erziehungs- und Bildungsbereich] häufig gesetzliche Bestimmungen oder Vorgaben des Trägers, (…)“ (vgl. Abschlussbericht: 95). Vor allem mit der Steuerung eines Schutzkonzeptes durch den Träger konnten wir in den vergangenen Jahren viele Erfahrungen machen. Daneben ist häufig die Leitung der jeweiligen Einrichtung eine wichtige Schlüsselfigur auf dem Weg zur einer Implementierung der Maßnahmen im Alltag.

Um Trägervertretungen und Leitungskräfte fit zu machen, bieten wir in diesem Bildungsjahr eine Qualifizierungsreihe an, beispielsweise mit der beliebten Basisfortbildung „Prävention gestalten“ (https://amyna.de/wp/angebot/programm-fachkraefte/grundlagenfortbildung-praevention-gestalten/)

 

Lesetipp!

Das Monitoring ist eine spannende Lektüre für alle, die sich Schutzkonzepten und der Prävention von sexuellem Missbrauch beschäftigen.

Alle Quellen und noch mehr sind nachzulesen unter: https://www.dji.de/veroeffentlichungen/aktuelles/news/article/schutz-vor-sexuellem-missbrauch.html