LESETIPP

Broschüre “Verletzliche Flüchtlingskinder”

Für Flüchtlingskinder- und Jugendliche ist es oft schwer in einem neuen Land Fuß zu fassen. Die neue Situation in Deutschland sowie Traumata, die sie während ihrer Flucht von ihrem Heimatland nach Deutschland erlitten, sind schwer zu bewältigen. Deshalb sind sie oft auf die Hilfe von Fachkräften und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe angewiesen. Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche müssen geschult sein, damit ein Grenzen achtender Umgang zu den Mädchen* und Jungen* gewahrt wird und sie präventive Strukturen in den Alltag einbauen können. Die Broschüre „Verletzliche Flüchtlingskinder – Prävention sexualisierter Gewalt in der Flüchtlingshilfe“ gibt erste hilfreiche Ratschläge für Einrichtungen, Fachkräfte und Ehrenamtliche!

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refu-tips.de

Wer Fragen zum Thema Liebe, Sex, Rechte und Gewalt hat, allerdings nicht weiß mit wem er oder sie darüber sprechen kann, findet auf Refu-Tips eine Antwort zu diesen Fragen. Die Seite ist für geflüchtete Mädchen* und Jungen* gedacht, die mehr zu verschiedenen Themen erfahren möchten. Auch wenn die Deutschkenntnisse noch nicht so gut sind: Die Fragen können in 7 verschiedenen Sprachen beantwortet werden!

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“Excit Racism – rassismuskritisch denken lernen” – Tupoka Ogette

Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Das Buch begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr werden die Leser*innen auf eine rassismuskritische Reise mitgenommen, in deren Verlauf sie nicht nur konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen erhalten, sondern auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema.
Übungen und Lesetipps eröffnen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich eingehender mit einem bestimmten Themenbereich zu befassen. Über QR-Codes gelangt man zu weiterführenden Artikeln, Videos und Bildern. Ergänzend dazu finden sich in fast jedem Kapitel Auszüge aus sogenannten Rassismus-Logbüchern – anonymisierte Tagebücher, die ehemalige Student*innen von Tupoka Ogette in ihrer eigenen Auseinandersetzung mit Rassismus geführt haben und in denen sie über ihre Emotionen und Gedankenprozesse berichten. Auch Handlungsoptionen kommen nicht zu kurz. Ziel des Buches ist es, gemeinsam mit den Leser*innen eine rassismuskritische Perspektive zu erarbeiten, die diese im Alltag wirklich leben können.