Sexualität, Behinderung und Schutzkonzept – Wie geht das zusammen?!

Die Bedeutung und Umsetzung von sexual­pädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung

 

Sexualität, Behinderung und Schutzkonzept – Wie geht das zusammen?!

Termin:
Montag, 29.06.2020 - 30.06.2020
9:00 - 17:00 Uhr
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Veranstaltungsort: AMYNA e.V. Mariahilfplatz 9, 81541 München

Hinweis: Unsere Räumlichkeiten sind bedauerlicherweise nicht rolligerecht. Wir bemühen uns, bei frühzeitiger Anmeldung, Lösungen zu finden.

Kategorie: Fortbildung

Zielgruppe: Fachkräfte, die mit Kindern ab Schuleintritt und mit Jugendlichen mit Behinderung arbeiten; verbale Kommunikationswege mit den Schutzbefohlenen sollten vorhanden sein

Referent*innen: Joachim Hamburger, Sexual­pädagoge (isp) und Petra Straubinger, Mitarbeiterin von AMYNA e.V.

Kosten: € 180,–/€ 160,– bei Anmeldung bis zum 20.03.2020

Anmeldeschluss: 31.05.20

Anmeldung: Sie können sich über unser Online-Anmeldeformular anmelden.


Fachkräfte stehen immer wieder vor Herausforderungen, wenn es darum geht, Kinder und Jugend­liche in ihrer sexuellen Entwicklung zu begleiten und einen Rahmen aufzuzeigen.

Dabei stellen sich viele Fragen: wie können wir sexualpädagogisch mit den betreuten Kindern und Jugendlichen arbeiten? Was müssen und dürfen wir – und was nicht? Wie sieht die praktische Umsetzung bei uns aus? Und wie passt Sexualität in ein Schutzkonzept zur Prävention von sexuellem Missbrauch? Ab wo beginnt denn sexueller Missbrauch? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

Wir sagen nein. Dafür braucht es allerdings eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema wie Schutz und Sexualität unter Berücksichtigung des Faktors Behinderung zusammengehen.

Dazu brauchen Einrichtungen eine teaminterne Auseinandersetzung darüber, welche Inhalte des pädagogischen und sexualpädagogischen Arbeitens schriftlich festgeschrieben werden sollen. Welche Diskussionen müssen dazu im Team geführt werden und wie gelingt dann die Vermittlung von bejahen­der und aktiver Sexualpädagogik mit den individuellen Bedarfen und Fähigkeiten der betreuten Minderjährigen? Dies ist einer der Schwerpunkte der Fortbildung, da positive und selbstbestimme Sexualität einen großen und stärkenden Baustein der Präventionsarbeit darstellt.

Daher möchten wir gemeinsam mit Ihnen in dieser Fortbildung Antworten auf diese Fragen erarbeiten. Durch inhaltliche Inputs, Gruppendiskussionen und methodischen Einheiten werden wir versuchen, die Eckpunkte der Themen Sexualität – Behinderung – Schutz gemeinsam herauszuarbeiten.

Inhalte der Fortbildung:

  • Basisinfos zu sexuellem Missbrauch
  • Täter*innenstrategien
  • Bausteine eines Schutzkonzeptes
  • Inhaltes eines sexualpädagogischen Konzeptes
  • Was ist Sexualität?
  • gesetzliche Rahmenbedingungen sexualpädagogischer Arbeit
  • Vertiefter Einstieg in einige Bestandteile des Sexualpädagogischen Konzeptes
  • Methodisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
  • Fragen und Austausch

Die Fortbildung findet in Kooperation mit AMYNA-GrenzwertICH statt.


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