Kein*e Täter*in werden!

Hintergründe der Täter*innen-Prävention

 

Kein*e Täter*in werden!

Termin:
Dienstag, 10.03.2020
18:00 - 20:00 Uhr
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Veranstaltungsort: AMYNA e.V. Mariahilfplatz 9, 81541 München

Hinweis:

Kategorie: Vortrag

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und andere Interessierte

Referent*innen: Mag.rer.nat. Elisabeth Quendler, Universitätsklinikum Ulm

Kosten: € 20,–/€ 17,– (ermäßigt)

Anmeldeschluss:

Anmeldung: Sie können sich über unser Online-Anmeldeformular anmelden.


Jüngste Studien haben die bisher angenommene Prävalenz (1%) von Pädophilie in der deutschen Bevölkerung erneut bestätigt. Weit mehr Menschen hatten bereits pädosexuelle Fantasien, nur ein Teil davon lebt diese aus. Wenn auch biologisch prinzipiell erwartbar, ist das jedoch unter Umständen strafrechtlich relevant und fremd- sowie selbstgefährdend. Vor diesem Hintergrund suchen neben pädophilen Menschen auch hebephile Personen Unterstützung in der Bewältigung ihrer sexuellen Neigung, um nicht zum Täter bzw. zur Täterin zu werden oder nicht mehr Täter*in zu sein.

Das deutschlandweite Netzwerk, gegründet in Berlin, wurde im Juli 2014 um den Standort an der Universitätsklinik Ulm, Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, erweitert.

Der Vortrag der dort tätigen Referentin Elisabeth Quendler wird diese Perspektive der Prävention darstellen. Wesentliche Inhalte sind grundlegende Informationen zum Thema Pädophilie und Hebe­philie sowie eine Beschreibung des präventiven Therapieangebots der Klinik als Beispiel für Täter*innen-Prävention.


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