AMYNA e.V. wird mit dem Hänsel+Gretel Stiftungspreis ausgezeichnet

PRESSEMITEILUNG

AMYNA e.V. wird mit dem Hänsel+Gretel Stiftungspreis ausgezeichnet

Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel zeichnet Projekte mit besonderem Engagement für den Kinderschutz und die Kinderrechte aus.

München/ Karlsruhe, 15.09.2022 Anlässlich ihres Gründungstages, dem 21. Februar 1997, also zum 25. Geburtstag, zeichnet die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel mit dem „Hänsel+Gretel Stiftungspreis“ Projekte aus, die innovative, zukunftsweisende und wirkungsvolle Ideen zum Kinderschutz und zu den Kinderrechten umsetzen.

Insgesamt haben sich 24 Einrichtungen, Fachstellen und Vereine aus ganz Deutschland für den Stiftungspreis beworben. Acht herausragende Projekte davon haben die Jury der Deutschen Kinderschutzstiftung überzeugt, die nun beispielsweise an Schulen beginnen. „Wir setzen die mit dem Stiftungspreis verbundenen Fördergelder gerne ein, wenn wir außergewöhnliches Engagement sehen und Kinder und Jugendliche direkt beteiligt sind!“, sagt Jerome Braun, der Geschäftsführer der Stiftung. Im Rahmen der Förderung gibt es nun Elternabende zum Thema digitaler Formen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen, ein großes Kinderfest, das Kinder im Rahmen eines „Kinderparlaments“ organisieren, ein Projekt für Mädchen und ihre Mütter in Brennpunktbereichen zum „stark machen“ und eine ganze Schule, die sich mit dem Thema Geschlechterrollen beschäftigt und ein Hilfenetzwerk für ihre Schülerinnen und Schüler um die Schule herum mit den Kindern gemeinsam aufbaut.

„Ich freue mich sehr, dass das AMYNA-Projekt „Verletzliche Patenkinder – Schutzkonzepte in Patenschaftsprojekten verankern“ mit dem Stiftungspreis ausgezeichnet wurde, denn damit Kinderschutz gelingt braucht es passgenaue Präventionsmaßnahmen, so Yvonne Oeffling von AMYNA. Aus der Täter*innenforschung ist einiges bekannt über die Strategien von Täter*innen, was bei Patenschaftsprojekten hellhörig werden lässt. Deshalb ist es wichtig, dass dieser wirklich stark wachsense Bereich des ehrenamtlichen Engagements die Frage stellt: Welche Gefahren können bei der Vermittlung von Pat*innen und Patenkindern entstehen und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es?  Die Qualifizierungsreihe möchte neben einem grundsätzlichen Problemaufriss Möglichkeiten präsentieren, wie Schutzkonzepte in Patenschaftsprojekten aussehen können, damit diese zum Schutz- und Kompetenzort und nicht zum Tatort für sexuelle Gewalt werden. „Mit dem modularen Aufbau und viel Raum für Praxistransfer während der Qualifizierungsreihe werden wir Schritt für Schritt Patenschaftsprojekte begleiten passgenaue Schutzkonzepte für ihre Organisation zu entwicken, so Yvonne Oeffling.

Alle Projekte starten noch in diesem Jahr und werden von der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel begleitet, die selbst noch in diesem Jahr vieles vor hat. Am 30. September 2022 wird der große hybride Fachtag „Kinderschutz vomKINDgedacht“ in Karlsruhe stattfinden, an dem das Thema Kinderbeteiligung aus dem Blickwinkel von Fachkräften diskutiert wird.

Anmeldungen für den Fachtag unter: https://haensel-gretel.de/hybrider-fachtag

Die Ausschreibung für die Qualifizierungsreihe „Verletzliche Patenkinder – Schutzkonzepte in Patenschaftsprojekten verankern“ finden Sie hier: https://amyna.de/wp/wp-content/uploads/Verletzliche-Patenkinder-4.pdf

Pressekontakte:
Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel
Jerome Braun
Tel: 0721-66985659
E-Mail: info@haensel-gretel.de
www.haensel-gretel.de

AMYNA e.V.
Yvonne Oeffling
Tel: 089/ 890 57 45 131
E-Mail: presse@amyna.de
www.amyna.de